mini|Dale Watson 2010 Dale Watson (* 7. Oktober 1962 in Birmingham, Alabama) ist ein US-amerikanischer Sänger des Alternative Country.
Leben
Dale Watson zog schon in seiner Jugend nach Texas, in die Nähe von Houston. Dies prägte seinen Musikstil so stark, dass er häufig als Vertreter der ursprünglichen texanischen Countrymusik betrachtet wird. Er wuchs in einer musikalischen Familie auf und begann bereits mit zwölf Jahren eigene Lieder und Texte zu verfassen. Nach dem Besuch der Highschool arbeitete und musizierte er mehrere Jahre lang in lokalen Clubs und Tanzsälen. Im Jahr 1988 zog er nach Los Angeles und erhielt dort ein Engagement bei der Band des renommierten Palomino Clubs.
1990 nahm er seine ersten Singles auf, denen 1992 eine weitere folgte. Obwohl von der Kritik gelobt, blieben diese Platten relativ erfolglos, sodass er über einen kurzen Arbeitsaufenthalt als Komponist in Nashville nach Texas, Austin zurückkehrte. Nach drei Jahren veröffentlichte er 1995 sein Debütalbum, welchem nun jährlich weitere folgten. Der Stil schwankte dabei zwischen klassischen Country- und Truck-Country-Songs. Nach dem Tod seiner Verlobten bei einem Autounfall im Jahr 2000 vollzog sich ein radikaler Drogen- und Alkoholabstieg, welcher in eine Überdosis kurz vor Weihnachten mündete. Nachdem er nur knapp überlebt hatte, versuchte er nach einem Drogenentzug den Neuanfang und ein musikalisches Comeback.
Der Regisseur Zalman King drehte 2006 einen Dokumentarfilme mit ihm, welche sein Leben und seine Umgebung darstellte. Ein geplanter zweiter Film, unter dem Titel „Austin Angel“ angekündigt, wurde aufgrund des Todes Kings nicht mehr umgesetzt. 2007 gehörte er zu den führenden US-amerikanischen Countrysängern mit einer erstaunlichen Vielzahl an Engagements in Austin und Nashville. Wenn er nicht in anderen Staaten oder im Ausland unterwegs ist, tritt Watson vor allem im Großraum Austin ständig auf, so z. B. regelmäßig montags im Continental Club in Austin. Diese Konzerte, die häufig über dreieinhalb Stunden dauern, vermitteln eine Wohnzimmer-Atmosphäre. Sein Lebenswerk wurde durch die Aufnahme in die Austin Music Hall of Fame geehrt.
Im Oktober 2011 veröffentlichte er mit der Band „The Texas Two“ das Album „The Sun Sessions“, eine unverkennbare Hommage an Johnny Cash. 2012 übernahm er eine Rolle im Ensemble des Musicals „Ghost Brothers of Darkland County“, das aus der Feder von Stephen King und John Mellencamp stammt.
In dem Film Yellow Rose verkörperte sich der Musiker 2019 selber.
Diskografie 1995: Cheatin' Heart Attack 1996: Blessed or Damned 1997: I Hate These Songs 1998: The Truckin Sessions 1999: People I've Known, Places I've Been 2001: Preachin' to the Choir 2001: Every Song I Write is for You 2001: Christmas in Texas 2002: Live in London, England 2003: One More, Once More 2004: Dreamland 2005: Heeah!! 2005: Whiskey or God 2006: Live at Newland, NL 2007: From the Cradle to the Grave 2007: The Little Darlin' Session 2008: To Terri With Love 2008: Help Your Lord 2011: The Truckin' Sessions Vol. 2 2010: Carryin' On 2012: Dalevis 2013: El Racho Azul 2015: The Truckin' Sessions Vol. 3 2015: Call Me Insane 2016: Live At The Big T Roadhouse 2017: Dale & Ray (mit Ray Benson) 2017: Blackjack 2019: Call Me Lucky 2019: Live DeLuxe...Plus 2021: Presents: The Memphians 2022: Jukebox Fury 2023: Starvation Box
Filmografie 2006: Crazy Again 2019: Yellow Rose
Weblinks
[ Dale Watson bei allmusic.com]
Dale Watson beim Internetradio last.fm Offizielle Homepage
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