László Bárczay (* 21. Februar 1936 in Miskolc; † 7. April 2016Nachruf bei Magyar Sakkszövvétseg, 8. April 2016) war ein ungarischer Schachgroßmeister.

Leben Im Jahr 1966 wurde ihm von der FIDE der Internationale Meistertitel verliehen, 1967 der Großmeistertitel.Willy Iclicki: FIDE Golden book 1924–2002. Euroadria, Slovenia, 2002, S. 75.

Bei seiner einzigen Teilnahme an einer Schacholympiade 1966 in Havanna erzielte er für die ungarische Mannschaft (die den dritten Platz erreichte) als zweiter Reservespieler 10 Siege und 2 Remis und damit das beste Einzelergebnis am zweiten Reservebrett.László Bárczays Ergebnisse bei Schacholympiaden auf olimpbase.org (englisch) Außerdem nahm Bárczay mit der ungarischen Mannschaft an den Mannschaftseuropameisterschaften 1970 in Kapfenberg und 1977 in Moskau teil und erreichte jeweils den zweiten Platz.László Bárczays Ergebnisse bei Mannschaftseuropameisterschaften auf olimpbase.org (englisch)

Weitere Turniererfolge: 1967 Asztalos Memorial in Salgótarján: 1. Platz 1967 Zonenturnier in Vrnjačka Banja: 3. Platz 1969 Rubinstein Memorial in Polanica-Zdrój: 1. Platz 1970 Bari: 2. Platz 1975 Lublin: 2. Platz 1982 Astor: 1. Platz

Nach der Saison 2005/06, in welcher er in der dritthöchsten ungarischen Spielklasse, der NB II. Széchenyi csoport, beim Kertvárosi Lakótelepi Sport Club zum Einsatz kam,Ergebnisse des Kertvárosi Lakótelepi Sport Club in der Saison 2005/06 beim ungarischen Schachverband (ungarisch) spielte Bárczay keine Elo-gewertete Partie mehr und wurde daher ab Juli 2007 bei der FIDE als inaktiv geführt.

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