mini|Das Lessingdenkmal in Braunschweig

Das Lessingdenkmal auf dem Lessingplatz in Braunschweig erinnert an den deutschen Dichter Gotthold Ephraim Lessing. Das klassizistische Standbild wurde 1853 nach einem Entwurf von Ernst Rietschel errichtet. Es ist das älteste Lessingdenkmal Deutschlands.

Geschichte Seit der Wiederauffindung des Grabes von Gotthold Ephraim Lessing im Jahr 1833 bemühte man sich in Braunschweig um eine angemessene Würdigung des Dichters der Aufklärung. Durch die Förderung des späteren Leiters des Städtischen Museums, Carl Schiller, wurde der prominente Dresdner Bildhauer Ernst Rietschel gewonnen, ein Standbild zu entwerfen.

Der Braunschweiger Gießer Georg Howaldt, der bis zu diesem Zeitpunkt kaum oder nur wenig bedeutend war, erhielt aus Gründen der Sparsamkeit diesen wichtigen Auftrag. 1849 wurde das Bronzegussdenkmal fertiggestellt und das Ergebnis war eine 2,60 Meter hohe Bronzestatue, deren Kopf nach einer Portraitbüste des Münzgraveurs und Bildhauers Christian Friedrich Krull gebildet wurde.Gotthold Ephraim Lessing. Ausstellungskatalog zum Lessinghaus. Nr. 83. Abbildungsnachweis, S. 70

Das Lessingdenkmal wurde am 29. September 1853 eingeweiht. Der Sockel des Denkmals besteht aus Harzer Granit. In Braunschweig war es das erste Standbild, das eine menschliche Gestalt zeigte. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Lessingdenkmal nach Wendhausen ausgelagert. 1947 wurde sie zurückgebracht an ihren Ursprungsort, den Braunschweiger Lessingplatz.

Weblinks

Lessing-Denkmal im Denkmalatlas Niedersachsen Älteres Ansichtskartenbild

Quellen

Kategorie:Denkmal in Braunschweig LessingBraunschweig Kategorie:Gotthold Ephraim Lessing Kategorie:Personendenkmal (Autor) Kategorie:Bronzeskulptur in Niedersachsen Kategorie:Erbaut in den 1850er Jahren Kategorie:Skulptur in Braunschweig Kategorie:Ernst Rietschel