mini|Marc Zwinz bei Dreharbeiten im Studio Hamburg (2020) Marc Zwinz (* 20. Mai 1974 in Lübeck) ist ein deutscher Schauspieler und Autor.
Leben und Wirken Nach dem Abitur am Johanneum zu Lübeck, an dessen Schultheater Zwinz seit seinem 14. Lebensjahr auftrat,Sabine Risch: Der Große vom Großstadtrevier. In: Lübecker Nachrichten vom 16. Dezember 2012, S. 17 studierte er Politische Wissenschaften am Otto-Suhr-Institut in Berlin und war in dieser Zeit auch als Autor für fantastische Spiele in Print („Das Schwarze Auge“) und Rundfunk („Der Ohrenzeuge“) tätig.
Von 1998 bis 2002 wurde er an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Berlin ausgebildet, abgerufen am 5. Oktober 2021. Im Rahmen seines Schauspielstudiums arbeitete er unter anderem mit Veit Schubert, Harald Fuhrmann, Sandrine Hutinet, Grażyna Kania, Peter Zadek und George Tabori zusammen.
Von 2002 bis 2005 war er festes Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim und war in weiteren Engagements am Theater Lübeck, am Maxim-Gorki-Theater Berlin, am bat-Studiotheater, an der Kaserne Basel und am Theaterhaus Gessnerallee in Zürich beschäftigt.
Seit 2005 ist Marc Zwinz als freischaffender Schauspieler hauptsächlich für Film und Fernsehen tätig. Ab 2009 (23. Staffel) spielte er in der Serie Großstadtrevier als Hannes Krabbe mit. Er verließ die Serie 2021, neben Peter Fieseler (Piet Wellbrook), in der Folge „Die Freiheit“ der 34. Staffel. Am 22. September 2020 war der letzte Drehtag für die beiden Schauspieler. Die letzte Folge mit ihm wurde im Mai 2021 ausgestrahlt.
2019 hatte Zwinz als Wolf eine durchgängige Rolle in der Netflix-Serie Skylines. Zwinz zeichnet als Autor und Regisseur für die Hörspielserie Falko Senf – Der Mann, der den Sweater-Code knackte verantwortlich.
2023 kam Zwinz als glückloser Taxifahrer Horst Niebel dauerhaft ins Ensemble der ZDF-Reihe Dr. Nice. 2024 schrieb Zwinz zusammen mit Martin Behnke den Spielfilm Blutgeld aus der ZDF-Reihe Stralsund.
Fernsehfilme & Serien
Kinofilme 2003: Sie haben Knut 2006: Knallhart 2006: Lucy 2006: Neandertal 2007: Underdogs 2008: Die Helden aus der Nachbarschaft 2008: Die Schimmelreiter 2009: So glücklich war ich noch nie 2009: 66/67 – Fairplay war gestern 2011: Sohnemänner 2011: Bastard 2013: Die Zeit vergeht wie ein brüllender Löwe (Dokumentarfilm) 2014: Stromberg – Der Film 2017: Offline – Das Leben ist kein Bonuslevel
Weblinks
Marc Zwinz Offizielle Website
Marc Zwinz in der Agentur Merten+Tatsch, Beitrag mit Bildern
Einzelnachweise
Kategorie:Darstellender Künstler (Lübeck) Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1974 Kategorie:Mann