Eberhard Pohlmann (* 31. März 1931 in Bielefeld; † 23. März 2022 in Dresden)https://www.cdu-hameln.de/lokal_1_1_276_Wir-trauern-um-Eberhard-Pohlmann.html war ein deutscher Jurist, Syndikus und Politiker (CDU). Von 1969 bis 1987 war er Mitglied des Bundestages.
Leben und Beruf Nach dem Abitur am Gymnasium in Bielefeld nahm Pohlmann ein Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an den Universitäten in Frankfurt am Main, Heidelberg und Münster auf, das er 1955 mit dem ersten und 1959 mit dem zweiten juristischen Staatsexamen beendete. Er arbeitete von 1960 bis 1963 als Justitiar der Firma J. D. Broelemann in Bielefeld, war von 1963 bis 1967 Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft der Unternehmer für Industrie, Handel und Gewerbe im mittleren Weserbergland (AdU) und fungierte von 1968 bis 1992 als Hauptgeschäftsführer des Verbandes. Eberhard Pohlmann lebte in Hameln an der Weser.
Partei Pohlmann war seit 1966 Mitglied der CDU. Er wurde 1968 Schatzmeister, war seit 1969 zunächst stellvertretender Vorsitzender und von 1979 bis 1985 dann Vorsitzender des CDU-Verbandes Hameln-Stadt. Von 1969 bis 1975 war er Landesvorsitzender der Europa-Union in Niedersachsen.
Abgeordneter Pohlmann gehörte dem Deutschen Bundestag vom 4. November 1969, als er für den ausgeschiedenen Abgeordneten Bruno Brandes nachrückte, bis 1987 an. Er zog stets über die Landesliste Niedersachsen ins Parlament ein.
Literatur Rudolf Vierhaus, Ludolf Herbst (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002. Bd. 2: N–Z. Anhang. K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 650–651. Pohlmann, Eberhard. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 957.
Einzelnachweise
Kategorie:CDU-Mitglied Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Niedersachsen) Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1931 Kategorie:Gestorben 2022 Kategorie:Mann