Johann Andreas Hesse (* 1763; † 1835) war ein deutscher Orgelbauer, der von 1794 bis 1835 in Lunzenau, Sachsen, tätig war.

Schaffen

Seine Ausbildung erhielt er vor 1994 bei Christian Gottlob Häcker. 1794 arbeitete Johann Andreas Hesse an einem Neubau von Häcker in Lunzenau mit.

Werke (Auswahl) Ein großes „P“ steht für ein selbstständiges Pedal, ein kleines „p“ für ein angehängtes Pedal. Eine Kursivierung zeigt an, dass die betreffende Orgel nicht mehr erhalten ist oder lediglich noch der Prospekt aus der Werkstatt stammt.

Jahr Ort Kirche Bild Manuale Register Bemerkungen 1795 Göhren St. Katharina und Georg I/P 10 Neubau 1801 Glösa Dorfkirche 1803 Oberelsdorf Dorfkirche I/P 11 Neubau, 1913 durch neue Orgel von Schmeisser ersetzt 1804 Niederklobikau Dorfkirche Gutachten über die Reparatur oder Umarbeitung der alten Orgel 1805 Niederstriegis Dorfkirche I Neubau; 1858 nach Arnsdorf verkauft, wo sie wegen schlechtem Zustand 1930 ersetzt wurde. 1806 Altmörbitz Dorfkirche I/P 10 Neubau 1814 Wildbach Dorfkirche 160x160px II/P 20 Neubau 1815 Schönbach Dorfkirche II/P 20 Neubau 1815 Garbisdorf St. Katharina Neubau 1817 Wurzen St. Marien Dom II/P 25 Neubau, ersetzt 1932 durch Orgelneubau von Gebrüder Jehmlich, Dresden. Orgel um 1820 Crossen Dorfkirche II/P 15 Neubau 1821 Wintersdorf St. Walburga Neubau 1823 Claußnitz Dorfkirche II/P 25 Neubau 1825 Schwaben Dorfkirche I/P 10 Neubau, 1899 durch neue Orgel der Söhne von Kreutzbach ersetzt 1830 Göpfersdorf Dorfkirche I/P 9 Neubau 1832 Neukirchen-Wyhra St. Stephan I/P 11 Neubau 1833 Frankenhausen Dorfkirche I/P 12 Neubau 1835 Lobsdorf St. Petri I/P 12 Neubau

Literatur

Einzelnachweise

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