__NOTOC__ Deutschland: Dome • Münster • Kathedralen Österreich • Schweiz • Liechtenstein • Luxemburg
Deutschland Einzelne Kirchen tauchen in mehreren Teillisten auf.
„Dom“ genannte Kirchen mini|Grundriss des Kölner Doms Es lassen sich prinzipiell folgende, zum Teil konfessionell unterschiedliche Gründe unterscheiden, die dazu führen, dass ein Kirchengebäude „Dom“ genannt wird:
Katholische Domkirchen: Es handelt sich um eine bestehende oder ehemalige katholische Bischofskirche (z. B. Kölner Dom, Wormser Dom). Es handelt sich um eine sonstige repräsentative Stadt- oder Stiftskirche mit herausgehobener Bedeutung, welche jedoch nie Bischofssitz war (z. B. Xantener Dom, Frankfurter Dom).
Evangelische Domkirchen: Es handelt sich um eine ursprüngliche katholische Bischofskirche, welche mit der Reformation evangelisch wurde (z. B. Magdeburger Dom). In einigen evangelischen Kirchen werden die Predigtkirchen der (Landes-)Bischöfe auch heute noch als Dome bezeichnet. Es handelt sich um eine nach der Reformation errichtete evangelische Hauptkirche. (z. B. Berliner Dom)
Volkstümliche Domkirchen: Unabhängig von der Konfession werden einige gewöhnliche Pfarrkirchen, meist auf dem Land, aufgrund ihrer Größe und/oder repräsentativen Architektur „Dom“ genannt. Dieser Titel geht meist mit einer regionalen Bezeichnung, wie etwa Köllertaldom oder Eifeldom, einher und hat keine kirchenrechtlich herausragende Bedeutung.