mini|Aidan Devine Aidan Devine (* 1. August 1968 in England, Großbritannien; auch Aidan Devin) ist ein britisch-kanadischer Schauspieler.
Leben und Leistungen Devine wurde in England geboren und verbrachte seine Kindheit dort. Sein Vater war Arzt. Als er fünfzehn Jahre alt war, übersiedelte die Familie in die kanadische Bundeshauptstadt Ottawa. Mit achtzehn Jahren ging er nach Montreal. Dort wurde er an der Dome Theatre School zum Schauspieler ausgebildet. Danach trat er circa zehn Jahre lang im Theater auf. Mitte der 1990er Jahre zog er nach Toronto und wandte sich vermehrt dem Film zu.
In seiner über zwanzigjährigen Berufslaufbahn ist er vorwiegend in Fernsehproduktionen zu sehen. Insgesamt verkörperte er über 70 Rollen vor der Kamera, zum Beispiel im Film Liebe und andere Grausamkeiten (1993) von Regisseur Denys Arcand mit Thomas Gibson. Im mit verschiedenen Preisen ausgezeichneten Fernsehfilm Life with Judy Garland: Me and My Shadows (2001) mit Judy Davis und Victor Garber stellte Devine eine Nebenrolle dar. Im Jahr 2001 hatte er eine Gastrolle in vier Folgen der letzten Staffel der dramatischen Agentenserie Nikita und war als feindlicher Agent Graff der Gegenspieler der beiden Hauptcharaktere, dargestellt von Peta Wilson und Roy Dupuis. Weitere seiner Filme sind das Filmdrama Gefangen im ewigen Eis – Die Geschichte der Dr. Jerri Nielsen (2003) von Regisseur Roger Spottiswoode mit Susan Sarandon, der Thriller Cold Creek Manor – Das Haus am Fluss (2003) von Mike Figgis mit Dennis Quaid und Sharon Stone und A History of Violence (2005) von David Cronenberg mit Viggo Mortensen.
Devine gewann zwei Gemini Awards, nämlich 1997 als bester Hauptdarsteller für Net Worth (unter der Regie von Jerry Ciccoritti) und 1998 als bester Nebendarsteller für The Arrow (unter der Regie von Don McBrearty). Für diesen Preis nominiert wurde er 1995 für Dieppe und zweimal 2003 für Scar Tissue und für 100 Days in the Jungle, jeweils als bester Nebendarsteller. 2002 wurde Devine beim Yorkton Short Film & Video Festival als bester Schauspieler für Reunion ausgezeichnet.
Filmografie (Auswahl) 1985: Night Magic 1992: Die Opfer von St. Vincent – Schrei nach Hilfe (The Boys of St. Vincent) 1993: Dieppe 1993: Liebe und andere Grausamkeiten (Love and Human Remains) 1995: Net Worth 1997: The Arrow 1997: Trucks – Out of Control (Trucks, Fernsehfilm) 2001: Life with Judy Garland: Me and My Shadows 2001: Nikita (La Femme Nikita, Fernsehserie, 4 Folgen) 2001: Reunion 2001: Sag’ kein Wort (Don’t Say a Word) 2002: Scar Tissue 2002: Trudeau 2002: 100 Days in the Jungle 2003: Gefangen im ewigen Eis – Die Geschichte der Dr. Jerri Nielsen (Ice Bound, Fernsehfilm) 2003: Cold Creek Manor – Das Haus am Fluss (Cold Creek Manor) 2005: A History of Violence 2005: The Dark Hours 2008: Outlander 2009: Dolan’s Cadillac 2010: Rookie Blue 2011: Republic of Doyle – Einsatz für zwei (Republic of Doyle, Fernsehserie, 1 Folge) 2012: Murdoch Mysteries (Fernsehserie, 1 Folge) 2013: Hannibal (Fernsehserie) 2013: Covert Affairs (Fernsehserie, 4 Folgen) 2013: Motive (Fernsehserie, 1 Folge) 2014: The Divide (Fernsehserie, 3 Folgen) 2014: WolfCop 2016: American Gothic (Fernsehserie, 3 Folgen) 2016: Eyewitness (Fernsehserie, 9 Folgen) 2016: Suicide Squad 2016: The Girlfriend Experience (Fernsehserie, 8 Folgen) 2017: Designated Survivor (Fernsehserie, 1 Folge) 2017: Killjoys (Fernsehserie, 1 Folge) 2017: Backstabbing for Beginners 2018: I’ll Take Your Dead 2019–2020: The Bold Type – Der Weg nach oben (The Bold Type, Fernsehserie, 6 Folgen) 2019–2020: In the Dark (Fernsehserie, 6 Folgen) 2021: Good Witch (Fernsehserie, 1 Folge)
Weblinks
Aidan Devine auf northernstars.ca (englisch) Aidan Devine auf filmreference.com (englisch)
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