Die Fedor-Krause-Medaille wird seit 1956 von der Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie zunächst alle vier Jahre, schließlich unregelmäßig nach Beschluss der Gesellschaft verliehen. Die Verleihungen sind mit Gedächtnisvorlesungen an Fedor Krause, den Namensgeber der Medaille, verbunden. Die Medaille gilt neben der alternierend verliehenen Otfrid-Foerster-Medaille als höchste Auszeichnung der Gesellschaft. Laut Stiftung sollen durch die Fedor-Krause-Medaille „Neurochirurgen und Vertreter verwandter Gebiete ausgezeichnet werden, die in ihrem Gesamtschaffen überragende Beiträge zur Neurochirurgie auf operativem, wie auch auf diagnostischem Gebiet geleistet haben.“ Mittlerweile gilt die Auszeichnung auch als eine der wichtigsten innerhalb der internationalen Gesellschaften für Neurochirurgie.

Preisträger 1956: Herbert Olivecrona 1960: Geoffrey Jefferson 1962: Paul C. Bucy 1969: Georg Merrem 1978: Peter Röttgen 1982: Karl-August Bushe 1988: Kurt Schürmann 2000: Mahmut Gazi Yasargil, Peter Jannetta 2007: Madjid Samii 2009: Rudolf Fahlbusch 2014: Hartmut Collmann 2018: Mitchel S. Berger 2020: Kaoru Kurisu

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