Dreifachtonneumen bestehen aus drei Einzeltonneumen beziehungsweise aus einer Einzeltonneume und einer Doppeltonneume des Gregorianischen Chorals, die auf beliebiger gleicher oder unterschiedlicher Tonhöhe stehen, und stellen eine Form von Gruppenneumen dar. Bei der Kombination von Gruppenneumen wird von Mehrgruppenneumen gesprochen.

Von den Dreifachtonneumen hat allein der Salicus im Gleichklang, bei dem zwei Töne auf gleicher Tonhöhe von einem höheren Ton gefolgt werden, keinen eigenen Namen.

Die wichtigsten Dreifachtonneumen sind im Folgenden in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt und stellen wegen der variablen Intervalle in Bezug auf die Tonhöhe der einzelnen Töne in der Quadratnotation nur Beispiele dar:

Bezeichnung Quadratnotation Notation St. Gallen / Einsiedeln AnmerkungenBernhard K. Gröbler: Einführung in den Gregorianischen Choral. 2. Aufl. Jena 2005, ISBN 978-3-938203-09-5. Climacus 40px 50px Drei Töne, schnelle Bewegung nach unten mit Endartikulation Salicus im Gleichklang Datei:Salicus.Gleichklang.png 50px Drei schnelle Töne tief-gleich-hoch Porrectus Datei:Porrectus.png 50px Drei schnelle Töne hoch-tief-hoch oder hoch-tief-gleich Pressus Datei:Trigon 2.gif 50px Tonwiederholung, zeigt an, dass der folgende Ton tiefer ist Salicus Datei:Salicus.gif 50px Drei Töne, schnelle Bewegung nach oben Scandicus Datei:Scandicus.gif 50px Drei Töne, schnelle Bewegung nach oben Torculus Datei:Torculus.png 50px Drei schnelle Töne in der Folge tief-hoch-tief mit Endartikulation Trigon Datei:Trigon 2.gif 50px Drei Töne in schneller Folge hoch-gleich-tief Tristropha Datei:Trivirga.gif 50px breit wiederholte Töne Trivirga Datei:Trivirga.gif 50px 50px breit wiederholte Töne

Einzelnachweise

Kategorie:Neume