mini|Ann Savo, 2011 Ann Savo (* 6. August 1932 in Pyhäjoki; † 15. März 2022Itkonen, Leila: Näyttelijäikoni Anneli Sauli on kuollut. Ilta-Sanomat, 2022. in Helsinki; gebürtig Anneli Helena Savolainen, geheiratet Pakkasvirta) war eine finnische Schauspielerin, als Anneli Sauli in Finnland bekannt. Sie trat auch häufiger in deutschsprachigen Filmproduktionen auf.

Leben Savo, Tochter von Tapio und Salli Savolainen, erhielt eine Ballett- und Schauspielausbildung und kam siebzehnjährig zu ihrer ersten Rolle am Theater von Kemi. Im Alter von 20 Jahren wurde sie von Regisseur Armand Lohikoski für den Film entdeckt, wo sie unter dem Namen Anneli Sauli bald bekannt wurde. Von 1956 bis 1962 war sie mit dem Schauspieler und Regisseur Åke Lindman verheiratet.

Als ukrainische Soldatenwitwe Ljuba in dem Kriegsfilm Unruhige Nacht agierte sie 1958 erstmals in einem deutschen Film, wobei sie den Künstlernamen Ann Savo erhielt. Die schwarzhaarige Schönheit wirkte bis 1964 stets als Femme fatale in mehreren deutschen Filmen mit. Von 1960 bis 1964 lebte sie auch in Deutschland und war drei Jahre mit Alexander von Richthofen und ein Jahr mit Toni Sailer liiert.

1965 kehrte sie nach Finnland zurück, wo sie im selben Jahr Jaakko Pakkasvirta heiratete und Mutter ihrer Tochter Johanna Lahtela wurde. Die Ehe mit Pakkasvirta wurde 1968 wieder geschieden. In Finnland spielte sie vorwiegend Theater, besonders am Stadttheater von Joensuu.

Filmografie Kinofilme 1953: Me tulemme taas 1953: Liebe einer Sommernacht 1954: Minä soitan sinulle illalla 1954: Pekka ja Pätkä lumimiehen jäljillä 1954: Kaksi vanhaa tukkijätkää 1955: Kukonlaulusta kukonlauluun 1955: Kaunis Kaarina 1956: Jokin ihmisessä 1957: Risti ja liekki 1957: Der Heilige und die Sünderin 1957: Ingen morgondag 1957: Mirjam 1958: Kahden ladun poikki 1958: Autuas eversti 1958: Unruhige Nacht 1959: Ei ruumiita makuuhuoneeseen 1959: Zurück aus dem Weltall 1959: Salem Aleikum 1960: Frau Warrens Gewerbe 1960: Das Mädchen aus den nördlichen Wäldern 1960: Weit ist der Weg 1961: Die toten Augen von London 1962: Das Mädchen und der Staatsanwalt 1962: Frauenarzt Dr. Sibelius 1962: Das Testament des Dr. Mabuse 1964: Der Hexer 1964: Nachts in nordischen Häfen 1964: X-paroni 1964: Das 7. Opfer 1965: Ein Ferienbett mit 100 PS 1965: Glücksspiel 1966: Tannenzapfen unter dem Rücken 1968: Äl’yli päästä perhanaa 1970: Baltutlämningen 1988: Der Verrat 1999: Armon aika 2000: Fahrradfahren ist notwendig 2002: Kunniavelka 2002: Der Mann ohne Vergangenheit 2007: Ganes 2008: Kleine Hände – Große Pfoten (Myrsky) 2009: Kohtaamisia 2011: Elma ja Liisa

Fernsehen 1964: Das Kaffeehaus 1965: Ruusuinen hetki 1965: Agentti 000 ja hra K. Sormi 1965: Naurukierukka 1966: Pahakabinetti 1967: Pekka ja intiaani 1967: Sköna Helena 1988: Annan ja Vasilin rakkaus: Rakkautta ja retki luonnossa 1990: Janne Kuutio 1990: Rivitaloelämää: Yhtä suurta perhettä 1993: Tuntemattomalle jumalalle 1999–2000: Hovimäki 2004–2006: Käenpesä 2012: Kiiltokuvia 2013: Taivaan tulet

Musikvideos 1999: M. A. Numminen, Fahrradfahren ist Notwendig

Literatur Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Siebter Band R – T. Robert Ryan – Lily Tomlin, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 64 f.

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