Korolewo (ukrainisch – bis 1995 Korolewe/КоролевеЗакарпатська обласна Рада народних депутатів рішенням від 6 квітня 1995 року внесла в адміністративно-територіальний поділ окремих районів такі зміни; russisch /, deutsch selten Königsfeld an der Theiß, slowakisch Kráľovo nad Tisou, ungarisch Királyháza) ist eine Siedlung städtischen Typs in der westlichen Ukraine in der Oblast Transkarpatien etwa 9 Kilometer östlich der Stadt Wynohradiw. mini|links|Luftaufnahme des Ortes

Der etwa 8000 Einwohner zählende Ort (20 Prozent ungarischsprachig) liegt im Transkarpatischen Tiefland rechterhand südöstlich des Ufers der Theiß. Südöstlich des Ortskerns befindet sich der Bahnhof an der Bahnstrecke Debrecen–Sighetu Marmației, etwas südlicher zweigt auch die Bahnstrecke Batjowo–Korolewo ab. In der Sowjetzeit war der Ort ein wichtiger Rangierbahnhof auf dem Weg gen Westen.

Wie in manch anderen transkarpatischen Ortschaften befindet sich in Korolewo ein über 1000 Personen fassendes Roma-Lager.

Geschichte In einem inzwischen aufgegebenen Steinbruch befindet sich die archäologische Fundstätte Korolevo, aus der Steinwerkzeuge geborgen wurden, die 1,42 Millionen Jahre alt sind. Dieser Datierung zufolge handelt es sich bei ihnen um die ältesten Hinweise auf die Anwesenheit von Homo erectus in Europa.

Der Ort wurde 1262 zum ersten Mal schriftlich als Domus Regalis erwähnt.

1910 hatte der im Königreich Ungarn im Komitat Ung liegende Ort 3167 Einwohner, davon waren 2224 Ungarn und 932 Ruthenen.

Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges kam er dann zur neu entstandenen Tschechoslowakei und gehörte zum Land Karpatenrussland (Podkarpatska Rus).

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Gebiet an die Sowjetunion abgetreten. Am 30. Mai 1947 erhielt der Ort dann den Status einer Siedlung städtischen TypsУказ ПВР УРСР від 30.5.1947 "Про віднесення сіл Великий Березний, Великий Бичків, Волове, Іршава, Королеве, Перечин, Рахів, Свалява, Солотвина, Тячів, Чоп і Ясиня, Закарпатської області до категорії селищ міського типу".

Sehenswürdigkeiten Ruinen der Burg Njalab (ukrainisch Samok Njalab/Замок Нялаб, ungarisch Nyalábvár) römisch-katholische Kirche aus dem 13. Jahrhundert, später im Barockstil umgebaut reformierte Kirche von 1911 mini|links|Die Ruinen der Synagoge

Verwaltungsgliederung Am 12. Juni 2020 wurde die Siedlung städtischen Typs zusammen mit 8 umliegenden Dörfern zum Zentrum der neu gegründeten Siedlungsgemeinde Korolewo (Королівська селищна громада/Koroliwska selyschtschna hromada)Розпорядження Кабінету Міністрів України від 12 червня 2020 року № 712-р "Про визначення адміністративних центрів та затвердження територій територіальних громад Закарпатської області". Bis dahin bildete sie die Siedlungratsgemeinde Korolewo (Королівська селищна рада/Koroliwska selyschtschna rada) im Osten des Rajons Wynohradiw.

Am 17. Juli 2020 kam es im Zuge einer großen Rajonsreform zum Anschluss des Rajonsgebietes an den Rajon BerehoweВерховна Рада України; Постанова від 17.07.2020 № 807-IX Про утворення та ліквідацію районів.

Folgende Orte sind neben dem Hauptort Korolewo ein Teil der Gemeinde: Name ukrainisch transkribiert ukrainisch russisch slowakisch ungarisch deutsch Chyscha Хижа Хижа (Chischa) Chyše, Chyži Kistarna

Horbky Горбки Горбки (Gorbki) Hrbky, Horbky Rákospatak

Hudja Гудя Гудя (Gudja) Guďa, Huďa Gödényháza

Nowoselyzja Новоселиця Новоселица (Nowoseliza) Novoselice, Novoselica Sósfalu

Sassowo Сасово Сасово Sasovo, Sásfalovo Tiszaszászfalu

Tekowo Теково Теково Tekovo Tekeháza Thekenhausen Tscherna Черна Черная (Tschernaja) Černá Csarnatő

Werjazja Веряця Веряца (Werbjaza) Verjacja, Verjaca Veréce

Einzelnachweise

Kategorie:Ort in der Oblast Transkarpatien Kategorie:Ort an der Theiß Kategorie:Rajon Berehowe Kategorie:Ersterwähnung 1262