Dniproavia (; ) war eine ukrainische Fluggesellschaft mit Sitz in Dnipro und Basis auf dem Flughafen Dnipropetrowsk (dem heutigen Flughafen Dnipro).

Geschichte Die Fluggesellschaft wurde im Jahr 1996 gegründet und nahm den Betrieb in Dnipropetrowsk auf. Sie war ursprünglich ein Teil von Aeroflot. Am 22. Juni 2006 wurde das Unternehmen, inklusive des Flughafens Dnipro, zur Aktiengesellschaft. Sie ist im Besitz von State Property Fund of Ukraine.

Im Februar 2007 wurde eine Zusammenarbeit mit der Fluglinie Donbassaero und Aerosvit Airlines vereinbart. Anfang 2010 stellten die unter der Kontrolle der Privat-Gruppe von Ihor Kolomojskyj stehenden Fluggesellschaften beim Kartellamt der Ukraine einen Antrag auf Zusammengehen.Kolomojskij vereint seine Fluggesellschaften (ukraine-nachrichten)

Am 8. Januar 2013 stellte Dniproavia den Betrieb ein, nachdem einige Tage zuvor bereits die Insolvenz der Schwestergesellschaft AeroSvit bekannt gegeben worden war.austrianaviation.net - AeroSvit-Pleite: Dniproavia stellt Betrieb ein 15. Januar 2013 Zum 1. Februar 2013 wurden der Flugbetrieb mit einer Flotte von Embraer ERJ 145 wieder gestartet.news.dniproavia.com - Attention! The current status of ticket sales. (englisch) 7. Februar 2013

Ziele mini|Boeing 737-500 der Dniproavia Im Sommerflugplan 2013 flog Dniproavia folgende Ziele an (englisch) abgerufen am 20. Mai 2023 National: Dnipro, Kiew, Lwiw, Iwano-Frankiwsk, Sewastopol International: Moskau, Jerewan

Flotte mini|Jakowlew Jak-42 der Dniproavia Flotte bei Betriebseinstellung Mit Stand März 2018 waren keine Flugzeuge auf Dniproavia registriert.

Zuvor eingesetzte Flugzeuge

Darüber hinaus setzte Dniproavia in der Vergangenheit noch folgende Flugzeugtypen ein:AIRFLEETS.NET – Dniproavia fleet details (englisch), abgerufen am 23. Dezember 2015aerotransport.org – Dniproavia (englisch), abgerufen am 4. Dezember 2016

Antonow An-26 Boeing 737 Boeing 767 Embraer 145 Embraer 190 Jakowlew Jak-40 Jakowlew Jak-42

Zwischenfälle Die Dniproavia Airlines verzeichnete in ihrer Geschichte keine Zwischenfälle mit Todesopfern, nur zwei gravierende Vorfälle, wobei bei einem davon eine Embraer ERJ 145 (Kennzeichen UR-DNK) abgeschrieben werden musste.

Siehe auch Liste ehemaliger Fluggesellschaften (Europa)

Weblinks

Webpräsenz der Dniproavia (ukrainisch, russisch, englisch)

Einzelnachweise

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