Still Life () ist ein Sozialdrama des chinesischen Regisseurs Jia Zhangke aus dem Jahr 2006.

Handlung Zwei Menschen kommen in die Stadt Fengjie am Drei-Schluchten-Damm. Auf der Suche nach ihren ehemaligen Partnern irren sie in einer Stadt umher, die schon bald den Fluten weichen muss. Der Bergmann Han Sanming reist aus Shanxi nach Fengjie, weil er seine Ehefrau wiederfinden möchte, die ihn vor 16 Jahren mit der kleinen Tochter verlassen hatte. Wie sich herausstellt, war sie damals von Sanming gekauft worden und anschließend durch die Polizei aus der Zwangsehe befreit worden. Doch die Straße, in der sie wohnte, musste längst dem Wasser weichen. So heuert Sanming als Abrissarbeiter an und beginnt die Recherchen nach den verschwundenen Frauen.

Auch die Krankenschwester Shen Hong kommt in die Stadt, weil sie ihren Ehemann Guo Bin sucht. Vor zwei Jahren hat sie ihn das letzte Mal gesehen. Nun möchte sie wissen, ob er bereits mit einer anderen Frau zusammenlebt oder sie noch liebt. Der Ehemann ist jedoch sehr beschäftigt, so dass sie ihn nicht sofort sehen kann. Als sie ihn schließlich trifft, sagt sie, sie liebe einen anderen Mann, mit dem sie nach Shanghai ziehen wolle und sich von Guo Bin scheiden lassen will.

Hintergründe Aufgenommen wurde in HDTV (HDV) mit der Kamera Sony HVR-Z1.

Kritiken

Auszeichnungen Still Life erhielt den Goldenen Löwen der Filmfestspiele von Venedig 2006.

Weblinks

Interview mit dem Regisseur in der TAZ über die Willkür der chinesischen Zensur

Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 2006 Kategorie:Chinesischer Film Kategorie:Filmdrama