Leon Kruczkowski (* 28. Juni 1900 in Krakau, Österreich-Ungarn; † 1. August 1962 in Warschau) war ein polnischer Schriftsteller und Kulturpolitiker.
Leben Leon Kruczkowski wuchs in Krakau als Sohn eines Buchbinders auf und studierte dort Chemie. Während des Studiums veröffentlichte er erste Gedichte und 1935 sein erstes Drama. Während des Zweiten Weltkriegs war er in deutscher Gefangenschaft; nach dem Krieg war er 1945–1948 Vizeminister für Kultur und 1949–1956 Präsident des polnischen Schriftstellerverbandes (Związek Literatów Polskich). Er galt als bedeutendster polnischer Nachkriegs-Dramatiker und thematisierte in seinen Romanen und Dramen die sozialen Strukturen in Polen und Probleme des politischen und moralischen Handelns.
Werke (Auswahl) 1932: Kordian i cham (Roman; deutsch Rebell und Bauer) 1938: (Drama; deutsch Das Abenteuer mit dem Vaterland)Neues Deutschland vom 14. Januar 1964; S. 4 1949: Niemcy (Drama; deutsch Die Sonnenbruchs, auch Die Sonnenbrucks) 1959: Pierwszy dzień wolności (deutsch Der erste Tag der Freiheit) 1961: Śmierć gubernatora (deutsch Tod des Gouverneurs)
Filmografie (Auswahl) Drehbuch 1952: Chopins Jugend (Młodość Chopina) 1960: Die Kreuzritter (Krzyżacy) 1960: Die unvergessene Nacht (Dziś w nocy umrze miasto)
Literarische Vorlage 1951: Die Sonnenbrucks 1964: Der erste Tag der Freiheit (Pierwszy dzień wolności)
Literatur Ernst Tempel: Kruczkowski, Leon. In: Gerhard Steiner (Hg.): Fremdsprachige Schriftsteller. Bibliografisches Institut Leipzig, 3. Auflage 1980, S. 354.
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Einzelnachweise
Kategorie:Autor Kategorie:Roman, Epik Kategorie:Drama Kategorie:Drehbuch Kategorie:Literatur (Polnisch) Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert) Kategorie:Schriftsteller (Krakau) Kategorie:NS-Opfer Kategorie:Mitglied der Akademie der Künste (DDR) Kategorie:Träger des Internationalen Stalin-Friedenspreises Kategorie:Person (Cisleithanien) Kategorie:Pole Kategorie:Geboren 1900 Kategorie:Gestorben 1962 Kategorie:Mann