Emil Kolozsvári Grandpierre (* 15. Januar 1907 in Kolozsvár, Österreich-Ungarn; † 11. Mai 1992 in Budapest) war ein ungarischer Schriftsteller der dritten Nyugat-Generation, Kritiker, Übersetzer und Journalist.

Emil Koloszvári Grandpierre entstammte einer in Ungarn angesiedelten Hugenottenfamilie. Er studierte in Frankreich (Paris) und Ungarn (Pécs) und promovierte schließlich dort. Grandpierre erhielt zwei Mal den Baumgarten-Preis (1939, 1944) und ebenso den Attila-József-Preis (1964, 1975).

Werke miniatur|Das Grab des Schriftstellers auf dem Friedhof Farkasréti in Budapest Das Sieb (1931) Der große Mann (1936, dt. 1970) Gestern (1942) Die Kunst des Unglücklichseins (1952) Der Sternäugige (1953, dt. 1956) Dialog mit dem Schicksal (1962) Die Umhüllung (1965) Variationen über eine Geige (1967) Suche: Frau mit Wohnung (1970, dt. 1983) Tautropfen (1974) Stiefsohn des Glücks (1976) Fesseln und Freunde (1979)

Übersetzungen

Grandpierre übersetzte aus dem Deutschen.

Die Elixiere des Teufels von E.T.A. Hoffmann

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