mini|Regina Fritsch (2019) Regina Fritsch (* 1964 in Hollabrunn in Niederösterreich) ist eine österreichische Kammerschauspielerin. Sie ist seit 1985 Ensemblemitglied des Burgtheaters.Regina Fritsch beim Wiener Burgtheater, abgerufen am 14. Januar 2024 Seit 2014 ist sie Trägerin des Alma-Seidler-Ringesorf.at - Fritsch mit Alma-Seidler-Ring geehrt. Artikel vom 17. Jänner, abgerufen am 17. Jänner 2015. und seit Jänner 2022 als erste Frau auch Trägerin des Albin-Skoda-RingesAlbin-Skoda-Ring, auf bmkoes.gv.at.
Leben Regina Fritsch absolvierte ihre Schauspielausbildung bis 1985 an der Schauspielschule Krauss in Wien,, abgerufen am 24. Mai 2024 nachdem sie kurze Zeit als Fernlastfahrerin gearbeitet und mit Studien wie Metallgestaltung an der Universität für Angewandte Kunst oder Theaterwissenschaft geliebäugelt hatte. Neben ihrer Bühnentätigkeit spielt sie oft in Kino- und Fernsehproduktionen mit. Sie war u. a. die Hebamme in Joseph Vilsmaiers Schlafes Bruder (1994) und wirkte in Erika Pluhars Rosalinas Haus (1992) und Marafona (2001) mit. Aus der geschiedenen Ehe mit Ulrich Reinthaller hat sie zwei Töchter. Mit ihrer Tochter, der Burgschauspielerin (2014/15 bis 2018/19) Alina Fritsch, stand sie auch schon gemeinsam in Wien auf der Bühne. Artikel vom 5. Februar 2015, abgerufen am 1. April 2015.
Seit 2010 ist sie Lehrerin für Rollengestaltung und seit 2019 Professorin für Rollengestaltung am Max Reinhardt Seminar in Wien.Regina Fritsch beim Max-Reinhardt-Seminar, abgerufen am 28. April 2023.
Rollen Kinofilme 1985: Die Praxis der Liebe, Regie: Valie Export 1994: Schlafes Bruder, Regie: Joseph Vilsmaier 1997: Drei Herren, Regie: Nikolaus Leytner 1998: Untersuchung an Mädeln, Regie: Peter Payer 2004: Hotel, Regie: Jessica Hausner 2018: Zauberer, Regie: Sebastian Brauneis 2018: Der Trafikant, Regie: Nikolaus Leytner 2019: Der Boden unter den Füßen, Regie: Marie Kreutzer 2026: Gentle Monster, Regie: Marie Kreutzer
Fernsehen 1992: Rosalinas Haus, Regie: Erika Pluhar 1994: Die Angst vor der Idylle, Regie: Götz Spielmann 1999: Tatort: Absolute Diskretion, Regie: Peter Payer 2000: Schloßhotel Orth, Regie: Stefan Klisch 2000: Probieren Sie’s mit einem Jüngeren, Regie: Michael Kreihsl 2001: Marafona, Regie: Erika Pluhar 2001: Der Bulle von Tölz: Schlusspfiff, Regie: Nikolaus Leytner 2005: Die Entscheidung, Regie: Nikolaus Leytner. 2005: SOKO Donau, Regie: Jürgen Kaizig 2009: FC Rückpass 2010: Gier, Regie: Dieter Wedel 2012: Soko Donau, Regie: Erhard Riedlsperger 2013: Die Auslöschung, Regie: Nikolaus Leytner 2016: SOKO Kitzbühel – Ein Mords-Spaß, Regie: Gerald Liegel 2017: Stadtkomödie – Die Notlüge 2019: Die Toten von Salzburg – Mordwasser 2021: Vorstadtweiber, Regie: Mirjam Unger, Harald Sicheritz 2021: Landkrimi – Vier (Fernsehreihe) 2022: Euer Ehren (Fernsehserie) 2022: Landkrimi – Zu neuen Ufern (Fernsehreihe) 2024: Engel mit beschränkter Haftung (Fernsehfilm) 2025: Landkrimi – Acht (Fernsehreihe)
Festspiele Reichenau Johann Nestroy: Der Talisman (Salome Pockerl), Der Zerrissene (Kathi), Höllenangst (Rosalie), Das Mädl aus der Vorstadt (Frau von Erbsenstein). P.A.C. de Beaumarchais: Der tolle Tag oder Figaros Hochzeit (Suzanne). Iwan Turgenjew: Ein Monat auf dem Lande (Natalja Petrovna). Maxim Gorki: Sommergäste (Warwara) 2003. Anton Tschechow: Der Kirschgarten (Warja) 2004. Stefan Zweig: Vierundzwanzig Stunden aus dem Leben einer Frau (Mrs. Coleman) 2008. Daniel Kehlmann: Ruhm 2010. Anton Tschechow: Drei Schwestern (Mascha) 2011. Arthur Schnitzler: Der einsame Weg (Irene Herms) 2013. Theodor Fontane: Effi Briest (Mutter Briest; Regie) 2014.
Burgtheater Anton Tschechow / Olga Knipper: Krokodil meines Herzens Johann Nestroy: Der Zettelträger Papp Roland Schimmelpfennig: Die Frau von Früher Biljana Srbljanovic: God Save America Ferdinand Raimund: Der Verschwender Johann Nestroy: Zu ebener Erde und erster Stock Anton Tschechow: Onkel Wanja (Sonja), Regie: Achim Benning. Anton Tschechow: Platonov (Sofja Egorovna), Regie: Achim Benning Johann Nestroy: Der Talisman (Salome Pockerl), Regie: Achim Benning Henrik Ibsen: Peer Gynt (Solvig), Regie: Claus Peymann. Georg Büchner: Leonce und Lena (Rosetta), Regie: Sven-Eric Bechtolf. Peter Turrini: Die Schlacht um Wien (Das junge Mädchen), Regie: Claus Peymann Carlo Goldoni: Der Diener zweier Herren (Clarice), Regie: Achim Freyer. Martin Crimp: Auf dem Land (Corinne), Regie: Roman Kummer. Clare Boothe Luce: Damen der Gesellschaft (Mary Haines), Regie: Sven-Eric Bechtolf. Arthur Schnitzler: Das weite Land (Genia), Regie: Achim Benning Arthur Schnitzler: Der Reigen (Ehefrau), Regie: Sven-Eric Bechtolf Karl Valentin: Nie mehr ins Theater (Liesl Karlstadt-Rollen), Regie: Robert Meyer. Roland Schimmelpfennig: Das fliegende Kind (Eine Frau um die Fünfzig), Regie: Roland Schimmelpfennig. mini|hochkant|Regina Fritsch, als beste Schauspielerin mit dem Nestroy-Theaterpreis 2008 ausgezeichnet
Hörspiele 2014: Friedrich Bestenreiner/Erwin Koch: Agnes und ihr Kind – Regie: Harald Krewer (Hörspiel – ORF) 2014: Werner Fritsch: Aller Seelen – Regie: Werner Fritsch (Hörspiel – ORF/HR)
Auszeichnungen Verleihung des O.-E.-Hasse-Preises 1992, Fernando Ray Preis (beste europ. Nebendarstellerin) am Filmfestival San Sebastian, 1995. Theaterfestival Novisad, Serbien: Beste Schauspielerin 2005 Nestroy-Theaterpreis: Beste Nebenrolle 2007 Nestroy-Theaterpreis: Beste Schauspielerin 2008 Wiener Schauspielerring 2009 Alma-Seidler-Ring 2014 Berufstitel Kammerschauspielerin 2015 Albin-Skoda-Ring 2022
Weblinks
Regina Fritsch bei castforward.de Regina Fritsch bei der Agentur Schneider
Einzelnachweise
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