Helga Sommerfeld (* 5. März 1941 in Dresden; † 28. September 1991 in Berlin) war eine deutsche Theater- und Filmschauspielerin.
Leben mini|hochkant|Grabstätte auf dem Friedhof Grunewald Helga Sommerfeld begann nach dem Abschluss auf einem Berliner Gymnasium eine Ausbildung bei der UfA-Film- und Schauspielschule. Durch Vermittlung von Ada Tschechowa hatte sie noch während ihrer schauspielerischen Ausbildung erste Auftritte in Musik- und Heimatfilmen wie in Wenn die Conny mit dem Peter und Schlager-Raketen. Sommerfeld wirkte in den sechziger Jahren vor allem in Agenten- und Abenteuerfilmen, gelegentlich auch in Filmkomödien und Schlagerfilmen mit. Insgesamt spielte sie in 35 Kinofilmen mit und hatte zahlreiche Theaterauftritte auf diversen Bühnen. Zuletzt stand sie 1986 bis 1988 auf einer Deutschlandtournee in dem Stück Die geliebte Stimme auf der Bühne. In den achtziger Jahren machte sie eine Reihe Fernsehspiele für den Sender Freies Berlin. 1985 zeigte sie sich ein letztes Mal als Hauptdarstellerin in dem Film Der Callboy auf der Leinwand.
Helga Sommerfeld wurde auf dem Friedhof Grunewald (Grablage Abt. V-11) beigesetzt.
Filmografie 1958: Wenn die Conny mit dem Peter 1958: Mein Schatz ist aus Tirol 1959: Wenn das mein großer Bruder wüßte 1959: Freddy unter fremden Sternen 1959: Peter Voss, der Held des Tages 1960: Schlager-Raketen 1961: Die Schatten werden länger 1961: Unser Haus in Kamerun 1962: Das Geheimnis der schwarzen Koffer 1962: …und ewig knallen die Räuber 1963: Die Nylonschlinge 1963: Übermut im Salzkammergut 1963: Apartment-Zauber 1964: Das Haus der Schlangen (Fernsehserie, 6 Folgen) 1964: Das Phantom von Soho 1964: Der Satan mit den roten Haaren 1965: Die schwarzen Adler von Santa Fe 1965: Die letzte Kugel traf den Besten (Aventuras del Oeste) 1965: In Beirut sind die Nächte lang (24 Hours to Kill) 1965: Das Geheimnis der drei Dschunken 1965: Der Spion, der in die Hölle ging (Corrida pour un espion) 1966: Warteliste zur Hölle (Anonima de asesinos) 1966: Lange Beine – lange Finger 1966: Heißes Pflaster für Spione (Da Berlino l’apocalisse) 1967: Jungfrau aus zweiter Hand 1967: Landarzt Dr. Brock (Fernsehserie, Folge Sonntag mit Überraschungen) 1967: Auf der Lesebühne der Literarischen Illustrierten (Fernsehserie, Folge Die traurige Geschichte von Friedrich dem Großen) 1968: Rassenschande (Kiedy miłość była zbrodnią) 1968: Bis zum Happy-End 1973: Gestern gelesen (Fernsehserie, Folge 81 Perlen) 1985: Der Callboy
Literatur Kay Weniger: Das große Personenlexikon des Films. Siebter Band R – T. Robert Ryan – Lily Tomlin, Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S. 391.
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