mini|hochkant|Paddy Considine (2023) Patrick George „Paddy“ Considine (* 5. September 1973 in Burton-upon-Trent, Staffordshire) ist ein britischer Filmschauspieler, Filmregisseur und Drehbuchautor. Ab 2002 war er in Reihe von Filmen zu sehen. Zu seinen bekanntesten gehören In America (2003) sowie Dead Man’s Shoes (2004). Als Regisseur war er mit einem Kurzfilm erfolgreich.
Leben und Karriere Considine wuchs mit fünf Geschwistern in Burton-upon-Trent, Staffordshire, auf. Nach der Schule begann er ein Studium der Darstellenden Künste am Burton College, wo er Shane Meadows kennenlernte. Mit ihm gründete er die Band She talks to angels, bei der Considine Schlagzeuger war. Noch bevor er das Kunststudium beendet hatte, begann Considine ein Fotografiestudium an der University of Brighton und erwarb dort einen Bachelor-Abschluss.
Nachdem er sein Studium beendet und mit Meadows an einem Kurzfilm gearbeitet hatte, übernahm Considine 1999 seine erste Filmrolle.
Mit dem 16-minütigen Kurzfilm Dog Altogether stellte er sein Regiedebüt vor. Bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig wurde er 2007 dafür mit dem Silbernen Löwen für den besten Kurzfilm ausgezeichnet. Sein Spielfilmdebüt Tyrannosaur – Eine Liebesgeschichte (2011) brachte ihm unter anderem den British Independent Film Award sowie den Regiepreis des Sundance Film Festivals ein. Seine in den deutschsprachigen Ländern wohl bekannteste Rolle war die des Königs Viserys Tagaryen in der ersten Staffel der TV-Serie House of the Dragon (2022).
Im April 2011 gab Considine bekannt, Autist zu sein. Zwei Jahre später wurde bei ihm das Meares Irlen Syndrom diagnostiziert, das im Gehirn die Wahrnehmung visueller Reize beeinträchtigt. Considine ist verheiratet und hat einen Sohn.
Filmografie (Auswahl)
Weblinks
Einzelnachweise
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