Der Zimmerspringbrunnen ist ein deutscher Spielfilm von Peter Timm aus dem Jahr 2001, der auf dem gleichnamigen Roman von Jens Sparschuh aus dem Jahr 1995 basiert. Der Film spielt in Deutschland kurz nach der Wende.
Handlung Der arbeitslose Hinrich Lobek verbringt seine Tage daheim in Berlin und sieht sich als Opfer der Wiedervereinigung. Seine Frau, die als Architektin am Potsdamer Platz arbeitet, verliert mit der Zeit die Geduld.
Nach einiger Zeit beschließt er, zum Arbeitsamt zu gehen und bekommt dort eine Stelle als Handelsvertreter der Firma Panta Rhein vermittelt. An seinem ersten Arbeitstag begleitet er den treuen Mitarbeiter Uwe Strüwer durch die triste Plattenbausiedlung. Die beiden haben keinen Erfolg damit, das Zimmerspringbrunnenmodell „Jona“ zu verkaufen.
Der ruhige Lobek besinnt sich auf seine alten Stärken und baut ein neues Modell – Atlantis, ein Brunnen, aus dem sich der Berliner Fernsehturm auf einem Umriss der DDR erhebt. Der „Ossi“ wird unerwartet ein Geschäftsgenie mit Aufstiegsmöglichkeiten. Doch die Ehe mit seiner Frau geht langsam in die Brüche und zu allem Überfluss hat sie einen neuen Verehrer. Es ist ihr Arbeitskollege Thomas Hamann.
Kritiken Das Lexikon des Internationalen Films schrieb:
Die Deutsche Film- und Medienbewertung FBW in Wiesbaden verlieh dem Film das Prädikat besonders wertvoll:
Weblinks
Beschreibung bei filmz.de
Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 2001 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Literaturverfilmung