Katz und Maus ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahre 1967. Der Film entstand nach der gleichnamigen Novelle von Günter Grass.

Handlung Der Film spielt in Danzig während des Zweiten Weltkriegs. Joachim Mahlke ist Gymnasiast und unter seinen Schulkollegen ein Außenseiter. Er sieht durch einen übergroßen Adamsapfel entstellt aus. Die Jugendlichen verbringen ihre Zeit an der Ostsee. Beliebter Spielplatz ist das Wrack eines polnischen Minensuchbootes. Dort tut sich Joachim als hervorragender Schwimmer und Taucher hervor. Seinen Adamsapfel versucht Joachim durch allerlei Utensilien zu verbergen. Einem Soldaten hatte er dessen Ritterkreuz gestohlen, jetzt ziert es seinen nackten Oberkörper bei den sommerlichen Spielereien. Der schwierige Jugendliche fliegt aufgrund des Diebstahls schließlich von der Schule und geht als Freiwilliger in den Krieg. Dort bekommt er selbst ein Ritterkreuz verliehen und kehrt auf Heimaturlaub zu seiner alten Schule zurück, in der Hoffnung, als militärischer Held endlich Anerkennung zu finden. Doch sein Heldentum wird abgelehnt. Mahlke desertiert und flieht auf das alte Minenboot. Er verschwindet spurlos.

Kritiken

Trivia Die Hauptrollen werden von zwei Söhnen Willy Brandts gespielt, Lars Brandt übernahm die Rolle des jungen Mahlke und Peter Brandt verkörperte den älteren Mahlke.

Literatur Enno Stahl: Für die Katz und wider die Maus. Pohlands Film nach Grass. Verbrecher Verlag, Berlin 2012, ISBN 978-3-940426-99-4.

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Einzelnachweise

Kategorie:Filmtitel 1967 Kategorie:Deutscher Film Kategorie:Schwarzweißfilm Kategorie:Zweiter Weltkrieg im Film Kategorie:Filmdrama Kategorie:Satirefilm Kategorie:Günter-Grass-Verfilmung