Die Deutsche Ordensobernkonferenz e. V. (DOK) ist die Vertretung der römisch-katholischen Ordensgemeinschaften in Deutschland. 405 Höhere Obere von Schwestern-, Priester- und Brüderorden sind in ihr vertreten.

Geschichte Die Deutsche Ordensobernkonferenz (DOK) entstand am 8. Juni 2006 durch den Zusammenschluss der Vereinigungen der Ordensoberinnen Deutschlands (VOD), der Ordensobern der Klerikerorden und der Brüderorden, also der Verantwortlichen der General- und Provinzleitungen der Ordensgemeinschaften sowie der Abteien und selbständigen Klöster in Deutschland. Die Ordensoberen der DOK vertreten rund 8.800 Ordensfrauen und rund 3.000 Ordensmänner (Stand 2025).

Das Generalsekretariat befindet sich im „Haus der Orden“ in Bonn (Wittelsbacherring). Generalsekretär ist Hubert Wissing.

Die DOK ist Mitglied der Union der europäischen Konferenzen der höheren Ordensoberen (UCESM).

Vorsitzende 2006–2010 Sr. Aloisia Höing SMMP 2010–2018 Hermann Josef Kugler OPraem 2018–2022 Katharina Kluitmann OSF 2022– Andreas Murk OFMConv

Projekte Projekte der Deutschen Ordensobernkonferenz sind: die Zeitschrift Ordenskorrespondenz – Zeitschrift für das katholische Ordensleben „RUACH – Bildung für Ordensleute“, ein Institut für Fortbildungen rund um das Ordens- und Klosterleben das Solidarwerk der katholischen Orden Deutschlands (SW) eine interne Schlichtungsstelle ein Gemeinsamer Ordensdatenschutzbeauftragter der DOK Die Deutsche Ordensobernkonferenz arbeitet mit der Vereinigung Katholischer Orden zur Förderung internationaler Solidarität (VKO), dem Verband ausländischer katholischer Orden in Deutschland, mit Sitz in Neuwied zusammen.

Weblinks orden.de – Offizielle Website Eintrag im Lobbyregister des Deutschen Bundestages

Einzelnachweise

Kategorie:Römisch-katholische Organisation (Deutschland) Kategorie:Katholisches Ordenswesen Kategorie:Vereinsgründung 2006 Kategorie:Verein (Bonn) Kategorie:Eingetragen im Lobbyregister des Deutschen Bundestags