Denkmäler in der Innenstadt Graf Hermann von Neuenahr-Moers Standbild Graf Hermann von Neuenahr-Moers Standbild Denkmalart: Standbild Widmung: Graf Hermann von Neuenahr und Moers Ursprungsstandort: Neben dem Hauptportal der Alten Kirche Krefeld Heutiger Standort: am Standort erhalten Entwurf: Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei): Curt Beckmann Verwendetes Material: Basalt Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Finanzierung: Enthüllungs-/ Einweihungsdatum Widmungsinschriften: Sonstige Anmerkungen:

Otto-von-Bismarck-Standbild Otto-von-Bismarck-Standbild Denkmalart: Standbild Widmung: Reichskanzler Otto von Bismarck Ursprungsstandort: Bismarckstraße Heutiger Standort: Bismarckplatz Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand:Das Standbild wurde 1940 zur Materialgewinnung eingeschmolzen. Bei den Aufräumarbeiten nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Graben in der Mitte der Bismarckstraße mit Schutt und Trümmer verfüllt. Dabei wurde auch der leere Sockel verscharrt. Bei Erdarbeiten der Deutschen Bundespost wiederentdeckt, grub man ihn dann wieder aus und stellte ihn 1987 auf dem Bismarckplatz ohne Unterbau wieder auf. Entwurf: Bildhauer Gustav Eberlein Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei): Stufenunterbau: Granitschleiferei Wölffel & Herold, Bayreuth Sockel: Granitschleiferei Wölffel & Herold, Bayreuth Standbild: Aktiengesellschaft vormals Hermann Gladenbeck & Sohn, Friedrichshagen b. Berlin Verwendetes Material: Stufenunterbau: grauschwarzer Syenit Sockel: roter schwedischer Granit Standbild: Bronzeguss Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Bürgerschaft der Stadt Krefeld Finanzierung: Sammlungen freiwilliger Spenden Enthüllungs-/ Einweihungsdatum Sonntag, 31. März 1895, dem Vortag von Bismarcks Geburtstag, in Anwesenheit von 28 Kriegervereinen, 28 Bürgervereinen, 20 Gesangsvereinen und 21 Musikkapellen, voran die Musiker vom 16. Infanterie-Regiment Widmungsinschriften: ? Sonstige Anmerkungen: Vor dem Sockel ist im Bürgersteig eine Metallplatte eingelassen mit der Inschrift: Errichtet von der Stadt Krefeld im Jahre 1895. Die Bronze-Figur zur Gewinnung von Kriegsmaterial von den Nationalsozialisten abgeräumt im Jahre 1940. Die Reste des Denkmals verscharrt nach 1963. Sockel wiedergefunden und aufgestellt im Jahr 1987. Unter Denkmalschutz gestellt 1996 – als schmerzliche Erinnerung unserer Geschichte. Krefelder Baudenkmal-Stiftung. Treuhänder Deutsche Stiftung Denkmalschutz.Bild 2 zeigt den Bismarckplatz mit Denkmal im Hintergrund um 1925.

Kriegerdenkmal 1870/71 Kriegerdenkmal 1870/71 Denkmalart: Kriegerdenkmal mit einem Germania-Standbild auf dem Sockel 150px Widmung: unbekannt Ursprungsstandort: Friedrichsplatz Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand: Während des Zweiten Weltkrieges für die Metallspende demontiert, wurde die Germania erst nach Kriegsende eingeschmolzen. Entwurf: Bildhauer Heinrich Walger, Berlin Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei): Stufenunterbau: -?- Sockel: -?- Adler, allegorisches Beiwerk, Germania-Standbild: Aktiengesellschaft vormals Hermann Gladenbeck & Sohn, Friedrichshagen b. Berlin Verwendetes Material: Fundamentplatte: Sandstein Stufenunterbau: polierter dunkelgrüner Porphyr-Granit Sockel: -?- Germania-Standbild: Bronzeguss Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Bürgerschaft der Stadt Krefeld Enthüllungs-/ Einweihungsdatum 19. Juni 1875 Widmungsinschriften: Ihren 1870/71 gefallenen Söhnen die Stadt Crefeld und das 4. Westphälische Infanterie-Regiment No. 17

De-Greiff-Säule De-Greiff-Säule Widmung: Cornelius de Greiff, einem der größten Gönner und Wohltäter der Stadt Krefeld.150px Ursprungsstandort: Ostwall in Höhe Dampfmühlenweg Heutiger Standort: Bauhof der Stadt Krefeld Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand: Die Säule wurde bei einem Luftangriff der Alliierten auf Krefeld im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und stürzte um. Sie wurde von der Stadtverwaltung abtransportiert und auf dem städtischen Bauhof deponiert. Dort liegt sie noch heute; ihre Restaurierung steht immer noch aus. Entwurf: Bildhauer Julius Moser Enthüllungs-/ Einweihungsdatum 22. August 1865

Ludwig-Friedrich-Seyffardt-Denkmal Ludwig-Friedrich-Seyffardt-Denkmal Widmung: Ludwig Friedrich Seyffardt Ursprungsstandort: Ostwall Heutiger Standort: Leyentalstraße Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand: Die figürlichen Darstellungen aus Bronze am Sockel wurden zur Metallgewinnung im Zweiten Weltkrieg demontiert. Die Reste des Denkmals wurden in einer wenig beachteten Ecke Krefelds „versteckt“ wieder aufgestellt. Entwurf: Bildhauer Gustav Rutz, Düsseldorf Verwendetes Material: Relief, allegorische Figuren: Bronzeguss Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Bürgerschaft der Stadt Krefeld Enthüllungs-/ Einweihungsdatum 1905 Widmungsinschriften: Dem tatkräftigen Förderer der Wohltätigkeit und Volksbildung dem treuen Vaterlandsfreunde (1827–1901). Errichtet im Jahre 1905 von seinen Mitbürgern und Freunden.

König-Friedrich-II.-der-Große-Standbild König-Friedrich-II.-der-Große-Standbild Denkmalart: Standbild Widmung: König Friedrich II. von Preußen Ursprungsstandort: Nauenweg, im Biergarten der Gastwirtschaft „Alter Fritz“, Besitzer: Fritz von Kempen Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand: verschollen Entwurf: unbekannt Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Fritz von Kempen(?) Enthüllungs-/ Einweihungsdatum unbekannt Widmungsinschriften: unbekannt

Kaiser-Wilhelm-I.-Standbilder Kaiser-Wilhelm-I.-Standbild Denkmalart: Standbild Widmung: Kaiser Wilhelm I. Ursprungsstandort: im Treppenhaus des Kaiser-Wilhelm-Museums Heutiger Standort: Karlplatz, neben dem Kaiser-Wilhelm-Museum (Nordseite) Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand: permanent der Witterung ausgesetzt; häufig beschmiert Entwurf: Bildhauer Gustav Eberlein, Berlin Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei): Standbild: Bildhaueratelier Gustav Eberlein, Berlin Verwendetes Material: Sockel: grauer Marmor Standbild: Laaser Marmor Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Ausschuss für die Errichtung eines Kaiser Wilhelm-Denkmals Enthüllungs-/ Einweihungsdatum Einweihung des Museums: 5. September 1899 (keine gesonderte Enthüllung des Denkmals) Widmungsinschriften: ?

Kaiser-Wilhelm-I.-Standbild Denkmalart: Standbild Widmung: Kaiser Wilhelm I. Ursprungsstandort: Stadtgarten an der St.-Anton-Straße Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand: Im Zweiten Weltkrieg wurde das Denkmal durch Bombentreffer in Teilen zerstört, im Jahr 1950 erfolgte die Beseitigung der Überreste. Entwurf: Joseph Ossendorf Verwendetes Material: Standbild: Bronzeguss Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Kriegervereinigung der Stadt und des Landkreises Crefeld Enthüllungs-/ Einweihungsdatum 27. Juni 1880 (noch zu Lebzeiten des Kaisers) Widmungsinschriften: Sr. Majestät dem allergnädigsten Kaiser von Deutschland und König von Preußen, Wilhelm, dem glorreichen Führer in den Jahren 1848 und 1849, gewidmet von der Kriegervereinigung des Stadt- und Landkreises Crefeld Sonstige Anmerkungen: 1863 kam es zu einem Eklat beim Besuch von König Wilhelm I. in Krefeld. Außer den Mitgliedern des Preußenvereins verweigerten die meisten Krefelder dem König die üblichen Ehrenbezeugungen und blieben einfach zu Hause. Als ihm 1870 (?) dieses Denkmal gesetzt werden sollte, verlangte Wilhelm, der die Beleidigung nicht vergessen hatte, es müsse der Stadt den Rücken zukehren.

Veteranendenkmal Veteranendenkmal Denkmalart: ? Widmung: Andenken an die heimgekehrten Krefelder Soldaten Napoleons Ursprungsstandort: Stadtgarten (bis 1879 Friedhofsgelände) an der St.-Anton-Straße Heutiger Standort: am Standort erhalten Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand: ? Entwurf: Friedrich von Schmidt (Dombaumeister Köln) Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei): ? Stufenunterbau: Sockel: Verwendetes Material: Sandstein, ca. 4 m hoch Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: VeteranenvereinIrmgard Bernrieder, Die Soldaten von Napoleon, in: Rheinische Post, 10. August 2010. Finanzierung: ? Enthüllungs-/ Einweihungsdatum 18. August 1852 Widmungsinschriften: „Zum Andenken an die aus Napoleons Armeen in die Heimath zurückgekehrten Krieger der Stadt und des Kreises Crefeld. Errichtet am 18. August 1852.“ Weiter sind die Namen der 123 aus Napoleons Armeen zurückgekehrten Krieger jeweils mit ihrem Todesjahr eingemeißelt. Sonstige Anmerkungen: Inschriften sind z. T. nicht mehr lesbar, Zaun und Denkmal in schlechtem Zustand.

Carl-Wilhelm-Denkmal Widmung: Carl Wilhelm Ursprungsstandort: Ostwall Weiterer Standort: Ecke Jungfernweg / Dampfmühlenweg Heutiger Standort: Stadtgarten an der St.-Anton-Straße Entwurf: Bronzebüste, 1877: Heinrich WalgerKopie der Büste in Keramik, 1953: Peter Bertlings Verwendetes Material: Sandsteinsockel, polierter Marmorpfeiler Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Stadt Krefeld und Freunde Enthüllungs- / Einweihungsdatum: 2. September 1877 Widmungsinschriften: CARL WILHELM DEM BEGEISTERTEN TONDICHTER VATERLAENDISCHER LIEDER DEM SAENGER DER WACHT AM RHEIN SEINE FREUNDE und GEB. SCHMALKALDEN 5. SEPT. 1850, LEBTE UND WIRKTE IN CREFELD 1840–1855 Sonstige Anmerkungen: Die originale Bronzebüste befindet sich im Kaiser-Wilhelm-Museum

Husaren-Denkmal

Husaren-Denkmal Denkmalart: Widmung: Regimentsdenkmal 1914–1918 des 2. Westfälischen Husaren-Regiments Nr. 11 (im Volksmund genannt „Krefelder Tanzhusaren“) Ursprungsstandort: Grafschaftsplatz an der Hohenzollernallee Heutiger Standort: am Standort erhalten Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand: Entwurf: Architekt Gotthold Nestler, Düsseldorf Bildhauer Walther Wolff Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei): ? Verwendetes Material: Stufenunterbau, Sockel: Muschelkalkstein Standbild: Bronzeguss Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Offiziervereinigung des ehem. Husaren-Regiments Enthüllungs-/ Einweihungsdatum: 2. Juni 1929 Widmungsinschriften: „UNSEREN / GEFALLENEN / 1914–18–29“

Kaiser-Friedrich-Denkmal Widmung: Kaiser Friedrich III. Ursprungsstandort: „Kaiser-Friedrich-Hain“ an der Steckendorfer Straße Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand: Im Zweiten Weltkrieg wurde der Park durch mehrere schwere Bombentreffer stark zerstört. Eine große Sprengbombe hinterließ einen gewaltigen Trichter inmitten der eher kleinen, aber mit dichtem Baumbestand bepflanzten Parkanlage. Diese Fläche ist noch heute nur mit einer Wiese bewachsen. Der Verbleib der Bronzebüste ist unklar, sie gilt als verschollen. Da sie nicht offiziell zum Einschmelzen abgegeben wurde, wird vermutet, dass sie in den Nachkriegswirren entwendet worden ist. Entwurf: Tempel: Architekt Hugo Lechmig, Krefeld Büste: ? Enthüllungs- / Einweihungsdatum: 3. April 1915 Sonstige Anmerkungen: Die Bilder zeigen den Tempel, sowie den leeren Sockel im Inneren, auf dem bis 1945 die Bronzebüste stand. Das Bauwerk ist stark sanierungsbedürftig.

Nymphe im Kaiser-Friedrich-Hain Denkmalart: Standbild Widmung: ? Ursprungsstandort: Kaiser-Friedrich-Hain Verbleib oder Schicksal / heutiger Zustand: Im Zweiten Weltkrieg wird der Park durch mehrere schwere Bombentreffer stark zerstört, das Standbild Nymphe wahrscheinlich auch. Entwurf: ? Ausführung des Denkmals (Werkstätte oder Gießerei):? Verwendetes Material:? Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: ? Finanzierung: ? Enthüllungs-/ Einweihungsdatum ? Widmungsinschriften: ? Sonstige Anmerkungen: Bild etwa aus dem Jahr 1910

Weberdenkmal Widmung: Den Krefelder Seidenwebern Ursprungsstandort: Südwall Nähe Hochstraße Heutiger Standort: Ostwall Ecke Südwall Entwurf: Johannes Stiegemann Initiator, Stifter bzw. Auftraggeber: Gestiftet vom Verschönerungsverein 1910 Enthüllungs-/ Einweihungsdatum 1911 Sonstige Anmerkungen: Die Bilder zeigen das Denkmal um 1920 und 2007. Auf der Platte im Sockel ist eine typische Weberstube als Relief dargestellt. Im Krefelder Volksmund wird dieses Denkmal auch „Meister Ponzelaer“ genannt.

Helmut-von-Moltke-Denkmal