Karl Fürchtegott Reumuth (* 18. November 1886 in Wüstenbrand; † 26. April 1964) arbeitete nach seiner Promotion als Dozent an der Leipziger Hochschule für Lehrerbildung.
Zum 1. Mai 1933 trat er der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 2.988.570)Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/34551092 und schloss sich auch der SA an.Irene Raehlmann: Arbeitswissenschaft im Nationalsozialismus Wiesbaden 2005. S. 209. Er hielt die Sprechweise von Adolf Hitler für vorbildlich und erwartete, so in einer Publikation, dass
Er war neben Otto Basler und Erich Gierach maßgeblich an der Erarbeitung des Regelwerks für die Reform der deutschen Rechtschreibung von 1944 beteiligt und gehörte auch in den ersten Nachkriegsjahren zum engeren Kreis der Orthographiereformer. Eine Verharrung Reumuths in einem mit der Mystifizierung des 'deutschen Gemüts' verbundenen völkischen Denken tritt auch nach dem Zweiten Weltkrieg in seinen an Pädagogischen Hochschulen und Lehrerseminaren weiterhin verbreiteten Lehrbüchern zutage:
Schriften (Auswahl) (Hrsg.): Heimatgeschichte für Leipzig und den Leipziger Kreis. Leipzig 1927.
Der muttersprachliche Unterricht. Bonn 1956 (Beiträge zur deutschen Spracherziehung 4)
Weblinks
Völkischer Aufbruch von Johannes Saltzwedel in Spiegel 36/2004
Einzelnachweise
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