mini|Alte Straßenschilder Ecke Uferstraße/Neustraße mini|Modernes Straßenschild mit Zusatzschild mini|Altes Emailschild mini|Zusatzschild in Erinnerung an die ehemalige Judenstraße mini|Übersichtsplan Die Liste Eschweiler Straßennamen führt den Zustand des Straßennetzes sowie Bedeutungen und Umstände der Straßennamensgebung auf. Sie bezieht sich auf die Stadt Eschweiler in der Städteregion Aachen in Nordrhein-Westfalen in den Grenzen vom 31. Dezember 2006. Wegen der Kommunalen Neugliederung 1972 beschloss der Eschweiler Stadtrat am 18. Oktober 1972 insgesamt 67 Straßenumbenennungen.
Straßennetz Autobahnen: A 4 auf einer Länge von 11,3 km mit den Anschlussstellen Eschweiler-West, Eschweiler-Ost und Weisweiler Anschlussstellen, die weniger als 3 km von der Stadtgrenze entfernt sind: Broichweiden, Alsdorf und Aldenhoven, alle A 44 Bundesstraßen: B 264 Landesstraßen: L 11, L 228, L 238, L 240, L 241 Kreisstraßen: K 6, K 10, K 15, K 17, K 18, K 23, K 33 Gesamtlänge der Radwege: 13,9 km
(Stand: 31. Dezember 2005)
Schilder Die ursprünglichen Straßenschilder in Eschweiler waren mit weißen Buchstaben auf blauem Email. Die heutigen Schilder sind mit schwarzen Buchstaben auf weißem Plastik; Schriftart ist eine serifenlose Antiqua. Mehrere Dutzend Schilder haben ein kleines, unter dem Schild angebrachtes Zusatzschild zur Herkunft des Straßennamens. Zwei kleine Zusatzschilder ohne Straßenschild erinnern auf der Indestraße an die Judenstraße und den Knickertsberg.
Die letzten Benennungen Hausener Straße (29. April 2008) Rolf-Hackenbroich-Straße (13. Juni 2007) Pedro-Schöller-Ring (24. März 2007) Johannes-Rau-Platz (13. Juni 2006) Raiffeisen-Platz (15. Dezember 2004) Am Otterbach (24. März 2004) Bourheimer Straße (10. Dezember 2003) Fontanestraße (8. Oktober 2003) Elsassstraße, Hugo-Merckens-Straße (12. Februar 2003) Franz-Rüth-Straße (18. September 2002) Raiffeisenweg, Theodor-Heuss-Ring (24. April 2002) Heinrich-von-Berg-Weg (27. Juni 2001) Hastenrather Schule (4. April 2001) Im Wiesenhang (20. Dezember 2000) Josef-Artz-Straße, Matthias-Stiel-Straße (31. August 2000) Bertolt-Brecht-Straße, Erich-Kästner-Straße (15. Dezember 1999) Kölner Straße (10. Dezember 1997) Gerhard-Meiß-Straße (25. Juni 1997) Anna-Klöcker-Anlage (8. Oktober 1996) Alsdorfer Straße (16. März 1994)
Über die einzelnen Straßennamen Aktuell gültige Straßenbezeichnungen sind in Normalschrift angegeben, nach Umbenennung oder Überbauung nicht mehr gültige Bezeichnungen in Kursivschrift. In den Straßenbeschreibungen wird der Stadtteil jeweils in runden Klammern erwähnt. Fehlt ein Stadtteilname, so liegt die Straße außerhalb der Bebauung. Abkürzungen der Stadtteile: Aue (Aue), Be (Bergrath), Bo (Bohl), Dü (Dürwiß), Fr (Fronhoven), Ha (Hastenrath), He (Hehlrath), Hü (Hücheln), Kw (Kinzweiler), Nb (Nothberg), NL (Neu-Lohn), Nord (Eschweiler Altstadt, Klee Oepe und Liebfrauenschul-Viertel nördlich der Inde), Ost (Eschweiler-Ost und Wardenslinde), Pu (Pumpe), Röhe (Röhe), Röt (Röthgen und Siedlung Jägerspfad), Sn (Scherpenseel), SJ (St. Jöris), Sti (Stich), Süd (Südliche Innenstadt und Patternhof-Viertel), Vb (Vöckelsberg), Vr (Volkenrath), Wd (Siedlung Waldschule), West (West), Wh (Wilhelmshöhe), Ww (Weisweiler und der Industrie- und Gewerbepark IGP).
A mini|Straßenschild zur Grube Centrum Aachener Pfad (Röt): Name des in Richtung Süden abzweigenden Wegs der Burgstraße bis 1972. Teil des Pilgerweges zum Aachener Dom. Aachener Straße (B 264) (Röhe, West): Nachbarstadt Aachen. Hieß Röher Landstraße bis 1902 und Chaussée d’Aix-la-Chapelle zur Franzosenzeit von 1794 bis 1815. Aachener Weg (Kw): Name der Kalvarienbergstraße bis 1972. Abt-Simons-Straße (Dü): Berthold Simons (* 1918 in Dürwiß) war Abt der Neuen Benediktinerabtei Kornelimünster. (projektiert. Lage an der Karl-Arnold-Straße zwischen Sebastianusstraße und Friedrich-Ebert-Straße) Ackerstraße (Kw): Flurbezeichnung Burgacker nahe der Burg Kinzweiler. Actienstraße: Name der Röthgener Straße von 1822 bis 1883 sowie Stich, Pumpe und Stolberger Straße von 1883 bis 1902. Aktienstraße. (1) Adolf-Hitler-Straße (Süd): Name der Rosenallee während des Deutschen Reichs 1933 bis 1945. Am 31. März 1933 benannt nach Adolf Hitler. (2) Adolf-Hitler-Straße (Dü): Name der Eschweilerstraße während des Deutschen Reichs 1933 bis 1945. Ahornstraße (Ost): Name der Paul-Ernst-Straße bis 1978. Ahornweg (Dü): Baum Ahorn. Botanischer Name wie überwiegend in diesem Viertel. Akazienhain (Wd): Blume Akazie. Botanischer Name wie überwiegend in diesem Stadtteil. Albertstraße (Ha): Albertshof und Grube Albert. Hieß bis zur Eingemeindung Hastenraths 1932 Stolberger Straße. Albrecht-Dürer-Straße (Nord): Maler und Graphiker Albrecht Dürer. Künstlername wie überwiegend in diesem Viertel. Aldenhovener Straße (L 228) (Ost, NL, Fr): Nachbargemeinde Aldenhoven. Allensteiner Straße (Vb): Ehemals ostdeutsche Stadt Allenstein wie überwiegend in diesem Viertel. Alsdorfer Straße (L 238, bis September 2001 K 10): Nachbarstadt Alsdorf. Alte Rodung (Wd): Rodung der Heide- und Waldflächen ab 1950. Alte Ziegelei (Röt): Ehemalige Ziegelei. Am Bergamt (Pu): 1992 benannt nach dem dortigen ehemaligen Zentralbüro des Eschweiler Bergwerksvereins EBV, auch Bergamt genannt, zuletzt Verwaltung der EBV-Hüttenbetriebe bis 1986. Seit den 1990er Jahren Wohnhaus. Am Bongert (Dü): Ein Bongert ist eine Obstbaumwiese. Am Buchenwald (Pu): Buchenbestand am Eschweiler Stadtwald. Am Burgbusch (SJ): Flurbezeichnung Burgbusch, jetzt südwestlicher Zipfel des Golfgeländes Haus Kambach. Am Burgfeld (Röt): Felder der Burg Röthgen. Am Buschend (Wh): Grubenfeld Buschend; siehe Feldenendstraße. Am Fließ (Dü): Dürwißer Fließ. Ein Fließ ist ein Bach. Am Fresenberg (No): Entweder nach Friesen im Dienst der Nothberger Burg oder nach dem Friesenmeister, welcher Wassergräben anlegt. Am Ginsterbusch (Wd): Pflanze Ginster. Botanischer Name wie überwiegend in diesem Stadtteil. Am Goldberg (Be): Ein Goldberg ist ein außergewöhnlich ergiebiger Acker. Am Grünen Winkel (Röt): Rodung eines Teils der nordwestlichen Ecke des Eschweiler Stadtwalds. (1) Am Hang (Röt): Nordhang der Voreifel. (2) Am Hang (NL): Name der Kommendenstraße von 1968 bis 1972. Am Hastenrather Fließ (Ha): Das Hastenrather Fließ mündet in den Riffersbach. Ein Fließ ist ein Bach. Am Heinrichsschacht (Röt): Der „Heinrichsschacht“ wurde nach dem Bergbaukundeprofessor Ernst Heinrich von Dechen, der ihn konstruierte, benannt. Am Hochhaus (Dü): Das gelbe, 1963 errichtete, achtstöckige Hochhaus. Hieß von 1959 bis 1972 Südstraße. Am Hörschberg (Dü): Höchste Erhebung in Dürwiß mit 169 m ü. NN. Am Hof (He): Hofgut Helrode, Keimzelle des Dorfes. Am Hovener Feld (Ww): Ehemaliger Gutshof Hoven aus dem 16. Jahrhundert. Am Kalkofen (Bo): Kalköfen der ehemaligen Kalkwerke Meyer. Am Kitzberg (Röt): Bergehalde Kitzberg beim Schwarzen Berg am Nordrand des Eschweiler Stadtwaldes. Am Kleekamp (Dü): Flurbezeichnung nach der Pflanze Klee. Am Klosterhof (SJ): Hof des Zisterzienserinnenklosters. Am Klosterweiher (SJ): Weiher des Zisterzienserinnenklosters. Am Köhlerpfad (Be): „Köhler“ bezieht sich hier auf Bergleute. Am Kraftwerk (L 241) (Ww): Durchfahrtsstraße am Kraftwerk Weisweiler zur Autobahnauffahrt Weisweiler der A 4. Am Maxweiher (Kw): Flurbezeichnung. Am Mühlenfeld (No): Ehemalige Ölmühle am Omerbach. Hieß bis 1932 Verbindungsstraße. Am Mühlengraben (Ww): Mühlengraben der Vollmühle an der Inde. Am Nierchen (Wh): Flur und spätere Bergehalde Auf dem Nierchen. Am Omerbach (No): Straße am Omerbach. Hieß bis 1927 In der Aue. Am Otterbach (No): Am 24. März 2004 benannt nach dem dort fließenden Otterbach. Am 1. September 2004 wird die Stichstraße der Heisterner Straße mit den Hausnummern 67 bis 89 feierlich in Am Otterbach umbenannt. Am Pütt (Röt): Ein Pütt ist ein senkrechtes Bodenloch, meist ein Brunnen oder im Eschweiler Raum ein Bergwerk. Am Riffersbach (Bo): Der Riffersbach mündet noch in Bohl in den Omerbach. Am Rodelberg (Dü): Rodelberg mit 168 m ü. NN. Am Römerberg (Röhe): In der Nähe wurden römische Ziegel gefunden, und dort verlief in Ost-West-Richtung eine Römerstraße. Hieß bis 1972 Römerstraße. Am Rosenstock (Wd): Blume Rose. Botanischer Name wie überwiegend in diesem Stadtteil. Am Schildchen (Wh): Flurname nach schildförmiger Bodenerhebung. Am Schlemmerich (Sti): Name der ältesten Kohleschächte (1884 - 1891) und Flöze der Grube Centrum, wobei der Name vermutlich auf den schlammigen Zustand der dortigen Kohle zurückgeht. Amselweg (Be): Vogel Amsel. Von West nach Ost liegen dort aufgereiht Amsel-, Drosselweg, Finkenweg, Starenweg und Schwalbenweg. Am Stapel (Nord): Eine Hälfte des Eschweiler Domhofs in der Nähe des Markts. Am Steinacker (Dü): Flurbezeichnung nach römischen Ziegel- und Steinresten an der Kreuzung zweier Römerstraßen. Am Steinbüchel (No): Flurbezeichnung. Am Tunell (Röt, Sti): Name des Tunnelwegs bis 1883. Am Ufer (Süd): Name der Uferstraße von 1861 bis spätestens 1882. Am Vogelschuss (Dü): 1972 in Anlehnung an den vorherigen Namen Schützenstraße und den Königsvogel der Dürwißer Schützenbruderschaft benannt. Am Wolfshag (Vr): Flurbezeichnung. An der Burgmauer (Ww): Mauer der Weisweiler Burg. An der Fahrt (Kw): Teilstück des Wallfahrtsweges zum Aachener Dom. An der Fauch (He): Flurbezeichnung nach dem Hofnamen „In der Fochen“. Hieß bis 1981 Röher Weg. An der Festhalle (Kw): Straße an der 1969 errichteten Kinzweiler Festhalle. Hieß bis 1972 Barbarastraße. An der Glocke (Süd): Glocke der ehemaligen Brauerei oder der ehemaligen Volksschule (1866 gebaut, 1974 abgerissen). Hieß bis 1883 St.-Marien-Straße. An der Waidmühle (Dü): Ehemalige Mühle, welche Färberwaid mahlte. An der Wasserwiese (Ost): Flurbezeichnung nach den nassen Wiesen der Inde. Hieß bis 1972 Kläranlage. Angerstraße (Röt): Name des Hermann-Löns-Angers von 1939 bis 1959. An Haus Palant (Ww): Straße an Haus Palant. Anna-Klöcker-Anlage (Süd): Lokalpolitikerin Anna Klöcker. Antoniusstraße (Be): Älteste Eschweiler Kapelle Antoniuskapelle von 1553. Der dortige Bahnübergang wurde 2003 geschlossen. An Wardenslinde (Ost): Entweder nach „warten“ oder nach Wotan benannt. 1992 wird der obere Teil entlang der Kippe in Pfarrer-Appelrath-Straße umbenannt. Ardennenstraße (Bo): Mittelgebirge Ardennen. Gebirgsname wie überwiegend in diesem Stadtteil. Arndtstraße (Süd): Dichter und Politiker Ernst Moritz Arndt. Asternweg (Ost): Blume Aster. Blumenname wie überwiegend in diesem Viertel. Auerbachstraße (West): Schriftsteller und Politiker Berthold Auerbach. Auestraße (Aue): Flussaue der Inde am Propsteier Wald. Auf dem Bend (Dü): Flurbezeichnung. Ein Bend ist eine umzäunte Weide oder Wiese. (projektiert. Lage an der Grünstraße östlich von Am Vogelschuß) Auf dem Driesch (Ww): Ein Driesch ist ein als Weide genutztes Land. Auf dem Ellerberg (Röhe): Flurbezeichnung und Erhebung Ellerberg am nördlichen Propsteier Wald mit Erlenbestand. Auf dem Felde (He): Großes Feld als Rekultivierungsfläche nach dem Tagebau „Zukunft-West“. Auf dem Höfchen (Be): Nördlicher Bebauungsrest der Weierstraße nach dem Bau der Bahnstrecke Köln-Aachen 1841. An ihrem südlichen Ende befindet sich eine Fußgängerunterführung zur Weierstraße. Auf dem Hügel (Dü): Der Hörschberg, nach welchem die benachbarte Straße Am Hörschberg benannt ist. Auf dem Ichenberge (Röt, Sti): Name der Hüttenstraße von 1883 bis 1900 (oberer Teil) und der Straße Ichenberg von 1883 bis 1939 (unterer Teil). Ichenberg. Auf dem Pesch (Ww): Flurbezeichnung. Ein Pesch ist eine schon zur Römerzeit angelegte Weide. Der Name stammt von Lateinisch „pascuum“ (= Weide): vergleiche französisch „pâturage, pâturer, pasteur“ (= Weideplatz, weiden, Hirte/Pfarrer). Auf den Hufen (Kw): Flurbezeichnung am Haus Kambach. Eine Hufe war ein Durchschnittsmaß bäuerlichen Grundbesitzes im Mittelalter. Auf der Heide (Wh): Heidelandschaft.