Ernst Srock (* 16. März 1916 in Danzig; † 12. Dezember 1998 in Celle) war ein deutscher Pädagoge und Politiker (GB/BHE).
Leben und Beruf Nach dem Schulbesuch arbeitete Srock als Lehrer. Zum 1. Dezember 1936 trat er der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 3.764.959).Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/42240423Helmut Gewalt: (PDF-Datei, abgerufen am 19. November 2011; 61 kB). Er wurde 1939 zur Wehrmacht eingezogen und nahm anschließend bis 1945 als Soldat am Zweiten Weltkrieg teil. Bei Kriegsende geriet er in US-amerikanische Gefangenschaft, aus der er 1945 entlassen wurde.
Nach seiner Entlassung aus der Kriegsgefangenschaft siedelte Srock als Heimatvertriebener nach Westdeutschland über und ließ sich in Niedersachsen nieder. Hier war er seit November 1945 erneut als Lehrer tätig.
Partei Srock war seit 1948 Kreisvorsitzender des Bundes vertriebener Deutscher (BvD) in Celle. Er beteiligte sich 1950 an der Gründung des GB/BHE-Verbandes Celle-Land und wurde noch im gleichen Jahr zum Kreis- und Bezirksvorsitzenden der Partei gewählt.
Abgeordneter Srock wurde 1948 in den Gemeinderat sowie in den Kreistag des Kreises Celle gewählt. Dem Deutschen Bundestag gehörte er von 1953 bis 1957 an. Er war über die Landesliste des GB/BHE Niedersachsen ins Parlament eingezogen.
Öffentliche Ämter Srock amtierte seit November 1958 als stellvertretender Landrat des Kreises Celle.
Literatur Rudolf Vierhaus, Ludolf Herbst (Hrsg.), Bruno Jahn (Mitarb.): Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages. 1949–2002. Bd. 2: N–Z. Anhang. K. G. Saur, München 2002, ISBN 3-598-23782-0, S. 833.
Einzelnachweise
Kategorie:GB/BHE-Mitglied Kategorie:NSDAP-Mitglied Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Niedersachsen) Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener der Vereinigten Staaten Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1916 Kategorie:Gestorben 1998 Kategorie:Mann