mini|Alois Hotschnig (2025) Alois Hotschnig (* 3. Oktober 1959 in Berg/Drautal, Kärnten) ist ein österreichischer Schriftsteller.

Leben

Alois Hotschnig studierte Medizin (ohne Abschluss), Germanistik und Anglistik (ohne Abschluss) an der Universität Innsbruck. Seit 1989 lebt er als freier Schriftsteller in Innsbruck. Er ist Verfasser von erzählender Prosa, Gedichten, Theaterstücken und Hörspielen. Hotschnig ist Mitglied der Grazer Autorenversammlung und der IG Autorinnen Autoren.

Auszeichnungen mini|hochkant|Alois Hotschnig, 2008 1989: Literaturförderungspreis des Landes Kärnten 1992: Preis des Landes Kärnten beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt 1993: Anna-Seghers-Preis der Berliner Akademie der Künste 2002: Italo-Svevo-Preis 2002: Kunstpreis der Stadt Innsbruck 1. Preis für Erzählende Dichtung 2003: Österreichischen Förderpreis für Literatur 2004: Leopold-Figl-Preis 2004: Aufenthaltsstipendium der Villa Concordia in Bamberg 2007: Tiroler Landespreis für Kunst 2008: Erich-Fried-Preis 2009: Anton-Wildgans-Preis 2010: Arbeitsstipendium Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf 2011: Gert-Jonke-Preis (1. Preisträger) 2022: Christine Lavant Preis 2023: Mainzer Stadtschreiber

Werke Aus. Erzählung. Frankfurt am Main 1989. Eine Art Glück. Erzählung. Frankfurt am Main 1990. Augenschnitt. Hörspiel. Leonardos Hände. Roman. Hamburg [u. a.] 1992. Absolution. Drama. Köln 1994. Ludwigs Zimmer. Roman. Köln 2000 Ich habe einen Menschen gestohlen. Bamberg 2005. Die Kinder beruhigte das nicht. 9 Erzählungen. Kiepenheuer und Witsch, Köln 2006, ISBN 3-462-03685-8. Im Sitzen läuft es sich besser davon. Erzählungen. Kiepenheuer und Witsch, Köln 2009, ISBN 3-462-04137-1.Rezension zu Im Sitzen läuft es sich besser davon Die Medikamente, der Arzt und das Warten im Deutschlandfunk vom 4. Januar 2010. Der Silberfuchs meiner Mutter. Roman. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2021, ISBN 978-3-462-00213-3.

Literatur Franziska Waldner: Kindheiten auf dem Lande. Zur Frage ihrer bestimmenden Faktoren am Beispiel von Alois Hotschnigs Erzählung „Aus“, Josef Winklers Roman „Der Ackermann aus Kärnten“ und Franz Innerhofers Roman „Schöne Tage“. Univ. Dipl.-Arb. Innsbruck 1992. Kirsten Kapfinger: Der Roman „Leonardos Hände“ von Alois Hotschnig. Die Identität der Figuren. Univ. Dipl.-Arb., Innsbruck 1999. Friederike Gösweiner: Schuld als Motivkomplex in Alois Hotschnigs Erzählungen. Univ. Dipl.-Arb., Innsbruck 2003 Helmuth Schönauer: Blitz und Koma. Materialien zur Tiroler Gegenwartsliteratur 2000–2014. Innsbruck/Wien 2014, S. 165–166. Markus Bundi: „Vom Verschwinden des Erzählers.“ Ein Essay zum Werk von Alois Hotschnig. Haymon, Innsbruck 2015. ISBN 978-3-7099-7171-0.

Weblinks

Alois Hotschnig bei Verlag Kiepenheuer & Witsch Brenner-Archiv, Innsbruck

Einzelnachweise

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