Die Saison 2007/08 war die 72. reguläre Saison der American Hockey League (AHL). Die reguläre Saison begann am 3. Oktober 2007 und endete am 13. April 2008. In der Zeit bestritten die 29 Teams der Liga je 80 Begegnungen. Die Playoffs begannen am 16. April 2008.
Das 21. AHL All-Star Classic fand am 28. Januar 2008 in Binghamton, New York im Broome County Veterans Memorial Arena statt. Bei dem Spiel trat ein kanadisches All-Star Team und das Team PlanetUSA, bestehend aus US-amerikanischen und internationalen Spielern, an. Das kanadische All-Star Team gewann das Spiel mit 9:8 nach Penaltyschießen.
Teamänderungen Folgende Änderungen wurden vor Beginn der Saison vorgenommen: Die ruhenden Utah Grizzlies nahmen ihre Geschäfte wieder auf, wurden nach Cleveland, Ohio umgesiedelt und sind als Lake Erie Monsters in die North Division eingegliedert worden. Die ruhenden Cincinnati Mighty Ducks nahmen ihre Geschäfte wieder auf, wurden nach Rockford, Illinois umgesiedelt und sind als Rockford IceHogs in die West Division eingegliedert worden. Die Omaha Ak-Sar-Ben Knights wurden nach Moline, Illinois (Quad Cities) umgesiedelt und in Quad City Flames umbenannt und spielen in der West Division.
Reguläre Saison Abschlusstabellen Abkürzungen: GP = Spiele, W = Siege, L = Niederlagen, OTL = Niederlage nach Overtime, SOL = Niederlage nach Shootout, GF = Erzielte Tore, GA = Gegentore, Pts = Punkte Erläuterungen: In Klammern befindet sich die Platzierung innerhalb der Conference; = Playoff-Qualifikation, = Division-Sieger, = Conference-Sieger
Eastern Conference Atlantic Division GP W L OTL SOL GF GA Pts Providence Bruins (1) 80 55 18 3 4 280 206 117 Hartford Wolf Pack (2) 80 50 20 2 8 266 198 110 Portland Pirates (5) 80 45 26 5 4 238 215 99 Manchester Monarchs (8) 80 39 31 5 5 240 228 88 Springfield Falcons (11) 80 35 35 5 5 214 257 80 Worcester Sharks (12) 80 32 37 5 6 216 258 75 Lowell Devils (14) 80 25 43 7 5 183 270 62
East Division GP W L OTL SOL GF GA Pts Wilkes-Barre/Scranton Penguins (3) 80 47 26 3 4 223 187 101 Philadelphia Phantoms (4) 80 46 27 4 3 236 212 99 Albany River Rats (6) 80 43 30 3 4 213 198 93 Hershey Bears (7) 80 42 30 2 6 253 247 92 Bridgeport Sound Tigers (9) 80 40 36 1 3 225 240 84 Binghamton Senators (10) 80 34 32 9 5 225 248 82 Norfolk Admirals (13) 80 29 44 2 5 213 267 65
Western Conference North Division GP W L OTL SOL GF GA Pts Toronto Marlies (2) 80 50 21 3 6 246 203 109 Syracuse Crunch (3) 80 46 26 2 6 247 201 100 Manitoba Moose (4) 80 46 27 3 4 236 197 99 Hamilton Bulldogs (11) 80 36 34 3 7 208 235 82 Grand Rapids Griffins (13) 80 31 41 2 6 210 245 70 Lake Erie Monsters (14) 80 26 41 6 7 209 276 65 Rochester Americans (15) 80 24 46 6 4 197 291 58
West Division GP W L OTL SOL GF GA Pts Chicago Wolves (1) 80 53 22 2 3 300 226 111 Rockford IceHogs (5) 80 44 26 4 6 247 231 98 Houston Aeros (6) 80 45 29 2 4 206 183 96 Milwaukee Admirals (7) 80 44 29 4 3 231 212 95 San Antonio Rampage (8) 80 42 28 3 7 238 225 94 Quad City Flames (9) 80 38 32 3 7 203 214 86 Peoria Rivermen (10) 80 38 33 4 5 247 242 85 Iowa Stars (12) 80 35 37 5 3 217 255 78
Beste Scorer Abkürzungen: GP = Spiele, G = Tore, A = Assists, Pts = Punkte, +/- = Plus/Minus, PIM = Strafminuten; Fett: Saisonbestwert Spieler Team GP G A Pts +/− PIM Jason Krog Chicago 80 39 73 112 +16 30 Martin St. Pierre Rockford 69 21 67 88 +3 80 Teddy Purcell Manchester 67 25 58 83 ±0 34 Pierre Parenteau Hartford 75 34 47 81 +15 81 Cal O’Reilly Milwaukee 80 16 63 79 +9 22 Brad Moran Manitoba 74 22 55 77 +19 44 Jeff Tambellini Bridgeport 57 38 38 76 −2 38 Rob Schremp Springfield 78 23 53 76 −15 64 Pascal Pelletier Providence 73 37 38 75 +20 66 Grant Stevenson Quad City 80 30 43 73 −6 58
Beste Torhüter Abkürzungen: GP = Spiele; TOI = Eiszeit (in Minuten); W = Siege; L = Niederlagen; OTL = Overtime/Shootout-Niederlagen; GA = Gegentore; SO = Shutouts; Sv% = gehaltene Schüsse (in %); GAA = Gegentorschnitt; Fett: Playoffbestwert Spieler Team GP TOI W L OTL GA SO Sv% GAA Nolan Schaefer Houston 34 1980 19 13 0 68 6 .924 2.06 Jaroslav Halák Hamilton 28 1630 15 10 2 57 2 .929 2.10 Michael Leighton Albany 58 3451 28 25 4 121 7 .931 2.10 Cory Schneider Syracuse 29 1581 15 9 2 58 2 .926 2.20 John Curry Wilkes-Barre 40 2343 24 12 3 87 3 .915 2.23
Calder-Cup-Playoffs Modus Für die Playoffs qualifizieren sich in der Eastern Conference je die vier besten Mannschaften der Atlantic Division und der East Divisions. In der Western Conference funktioniert die Verteilung der Playoffplätze anders, da die West Division mit einer Mannschaft stärker besetzt ist, als die North Division. Qualifiziert sind die vier besten Mannschaft der West Division und die drei besten Mannschaften der North Division. Den achten Playoffplatz in der Western Conference erhält entweder die viertplatzierte Mannschaft der North Division oder die fünftplatzierte Mannschaft der West Division. Diejenigen der beiden Mannschaften mit den meisten Punkten ist qualifiziert.
In den ersten beiden Runden spielt jede Division ihren eigenen Sieger aus, ehe im Conference Halbfinale die Sieger der Conferences ausgespielt werden, die im Calder-Cup-Finale aufeinander treffen. Dabei trifft die auf der Setzliste am höchsten befindliche Mannschaft immer auf die niedrigst gesetzte. Der Teilnehmer, der entweder der drittplatzierten der North Division oder der fünftplatzierte der West Division sein wird, nimmt dabei den letzten Platz der Setzliste in der North Division ein. Alle Serien jeder Runde werden im Best-of-Seven-Modus ausgespielt, das heißt, dass ein Team vier Siege zum Erreichen der nächsten Runde benötigt. Das höher gesetzte Team hat dabei die ersten beiden Spiele Heimrecht, die nächsten beiden das gegnerische Team. Sollte bis dahin kein Sieger aus der Runde hervorgegangen sein, wechselt das Heimrecht von Spiel zu Spiel. So hat die höhergesetzte Mannschaft in Spiel 1, 2, 5 und 7, also vier der maximal sieben Spiele, einen Heimvorteil.
Bei Spielen, die nach der regulären Spielzeit von 60 Minuten unentschieden bleiben, folgt die Overtime, die im Gegensatz zur regulären Saison mit fünf Feldspielern gespielt wird. Die Drittel dauern weiterhin 20 Minuten und es wird so lange gespielt, bis ein Team das erste Tor schießt.
Playoff-Baum
Calder-Cup-Sieger Calder-Cup-SiegerChicago WolvesTorhüter: Robert Gherson, Ondřej Pavelec
Verteidiger: Brian Fahey, Artūrs Kulda, Joel Kwiatkowski, Grant Lewis, Nathan Oystrick, Karel Pilař, Brian Sipotz, Boris Valábik
Angreifer: Matt Anderson, Joey Crabb, Guillaume Desbiens, André Deveaux, Kevin Doell, Mike Hamilton, Darren Haydar, Jason Krog, Jordan LaVallée-Smotherman, Bryan Little, Steve Martins, Joe Motzko, Jesse Schultz, Brett Sterling, Colin Stuart Cheftrainer: John Anderson General Manager: Kevin Cheveldayoff
Vergebene Trophäen Mannschaftstrophäen Auszeichnung Team Calder CupGewinner der AHL-Playoffs Chicago Wolves Richard F. Canning TrophyGewinner des Eastern Conference-Finale Wilkes-Barre/Scranton Penguins Robert W. Clarke TrophyGewinner des Western Conference-Finale Chicago Wolves Macgregor Kilpatrick TrophyBestes Team der Regulären Saison Providence Bruins Frank S. Mathers TrophyBestes Team der Eastern Conference Providence Bruins Norman R. „Bud“ Poile TrophyBestes Team der Western Conference Chicago Wolves Emile Francis TrophyBestes Team der Atlantic Division Providence Bruins F. G. „Teddy“ Oke TrophyBestes Team der East Division Wilkes-Barre/Scranton Penguins Sam Pollock TrophyBestes Team der North Division Toronto Marlies John D. Chick TrophyBestes Team der West Division Chicago Wolves
Individuelle Trophäen Auszeichnung Spieler Team Les Cunningham AwardMVP der regulären Saison Jason Krog Chicago Wolves John B. Sollenberger TrophyBester Scorer Jason Krog Chicago Wolves Willie Marshall AwardBester Torschütze Jason Krog Chicago Wolves Dudley „Red“ Garrett Memorial AwardBester Rookie Teddy Purcell Manchester Monarchs Eddie Shore AwardBester Verteidiger Andrew Hutchinson Hartford Wolf Pack Aldege „Baz“ Bastien Memorial AwardBester Torhüter Michael Leighton Albany River Rats Harry „Hap“ Holmes Memorial AwardTorhüter mit dem geringsten Gegentorschnitt Barry BrustNolan Schaefer Houston Aeros Louis A. R. Pieri Memorial AwardBester Trainer Scott Gordon Providence Bruins Fred T. Hunt Memorial AwardFür den Spieler, der durch Fairness, Einsatz und Hingabe herausragt Jordan Sigalet Providence Bruins Yanick Dupré Memorial AwardFür den Spieler, der sich durch besonderen Einsatz in der Gesellschaft auszeichnet Denis Hamel Binghamton Senators Jack A. Butterfield TrophyMVP der Calder-Cup-Playoffs Jason Krog Chicago Wolves
Weblinks
Offizielle Website der AHL
#2007/08 Kategorie:Eishockeysaison 2007/08