Andreas Arnstedt (* 31. August 1969 in Gera) ist ein deutscher Schauspieler, Drehbuchautor, Produzent und Regisseur.
Leben Arnstedt absolvierte eine Schauspielausbildung an der HFF Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg und im Theaterverein 1990 Berlin. Er war in verschiedenen Fernseh- und Theaterproduktionen zu sehen und stellte sein komödiantisches Können auch für längere Zeit auf den Bühnen der Kleinen Komödie am Max II in München und der Komödie am Dom in Köln unter Beweis. Er wuchs in Dornburg/Saale auf. agenturhomebase.de; abgerufen am 15. November 2015.
Bekannt wurde er in seiner Rolle als „Lukas Heitz“ in der Daily-Soap Gute Zeiten, schlechte Zeiten sowie als Sanitäter „Kai Norge“ in Küstenwache.
Im Jahr 2006 trat er erstmals als Autor und Regisseur in Erscheinung: Auf der Bühne des Berliner Theaters Hebbel am Ufer inszeniert er Mathieu Carrière in einer szenischen Lesung des Stückes Der Kanzler oder Die Göring Collection.Artikel. In: Kritiknetz, Internetzeitschrift für Kritische Theorie der Gesellschaft, 5. Februar 2006; ; abgerufen am 16. Juli 2010.
2008 bis 2009 entsteht sein erster Kinofilm als Regisseur, Drehbuchautor und Produzent. Die Entbehrlichen startete am 30. September 2010 in Deutschland. The Hollywood Reporter, 21. Juni 2010; abgerufen am 16. Juli 2010. Für diesen Film wurde er beim Internationalen Filmfestival São Paulo als Bester Regisseur ausgezeichnet. abgerufen am 16. Juni 2010. Vier Jahre später agierte er ein zweites Mal als Regisseur und Drehbuchautor in der Satire Der Kuckuck und der Esel.Der Kuckuck und der Esel – BFS Süd
2016 folgte das Drama Tod auf Raten (internationaler Titel: Short Term Memory Loss), mit Veronica Ferres und Oliver Stokowski in den Hauptrollen und im Jahre 2017 die auf einer wahren Begebenheit beruhende Tragikomödie VollmondVollmond. Questionmark Entertainment. sowie die schwarze Komödie Das schaffen wir schon,Politiker in Geiselhaft: „Das schaffen wir schon“ – Kultur die eine Geiselnahme während der Bundestagswahl 2017 thematisiert.
Arnstedt ist gelernter Möbeltischler. Aufgewachsen ist er in Dornburg/Saale und besuchte die Staatliche Regelschule Dorndorf-Steudnitz. Er durchlief von Mai 1989 bis zu seiner Unehrenhaften Entlassung im Dezember 1989 die Nationale Volksarmee (NVA). DEFA-Stiftung.
Arnstedt unterrichtet an der Coaching Company Berlin. auf der Website der Coaching Company Berlin, abgerufen am 19. Juni 2022.
Filmografie Als Schauspieler Theater (1993–2000) Die Welle (Morton Rhue), im Theater im Palais, Berlin Kuß im Rinnstein (Nelson Rodrigues), im Maxim-Gorki-Theater, Berlin Furcht und Hoffnung in Deutschland (Franz Xaver Kroetz), auf der Vaganten Bühne Berlin Was ihr wollt (William Shakespeare), am Stadttheater Freiberg Wenn es Herbst wird, an der Kleinen Komödie am Max II, München Kugeln überm Broadway (Woody Allen), an der Komödie am Dom, Köln
Film/Fernsehen (Auswahl) 1994: Gute Zeiten, schlechte Zeiten 1994: Und tschüss! 1995: Ein flotter Dreier 1996: Und tschüss! In Amerika 1996: Coming In 1996: Martin Berg – Eine saubere Gesellschaft 1997: Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei 1997: Heartroad 1998: Und tschüss! Ballermann olé 2000: Im Namen des Gesetzes 2000: Die Motorrad-Cops – Hart am Limit 2001: Krista – Nimm Zwei 2001: Für alle Fälle Stefanie 1999, 2002–2014: Küstenwache (212 Folgen)
Gastauftritte 1998: SK-Babies – Der Abflug 1998: Balko – Der Clown 1999: In aller Freundschaft – Kinderwünsche 2000: Die Wache – Kurzschluss 2001: SOKO 5113 – Besessen 2003: SOKO Kitzbühel – Farben des Todes 2004: Die Sitte – Der letzte Kunde 2005: SOKO Leipzig – Nervenkitzel 2005: Die Rosenheim-Cops – Mord im Paradies
Als Regisseur 2010: Die Entbehrlichen 2014: Der Kuckuck und der Esel 2016: Tod auf Raten (internationaler Titel: Short Term Memory Loss) 2017: Das schaffen wir schon 2017: Vollmond
Musik Als „Zombie“ (seine Rolle bei „Und tschüss!“) hatte er auf dem Soundtrack von „Und Tschüss!!!“ ein Cover des Roy Black Titels „Schön ist es auf der Welt zu sein“. Ebenfalls gab es ein Cover des Eric Clapton Songs She’s Waiting auf dem Soundtrack „Und tschüss! – In Amerika“.
Auszeichnungen und Nominierungen (Auswahl) 2010 Los Angeles International Film Fest: ausgezeichnet für Best Feature Film für „Die Entbehrlichen“ 2010 New Hope Film Festival, New York: ausgezeichnet mit dem Publikumspreis Danny Award für den Besten Film für „Die Entbehrlichen“ 2010 Los Angeles Movie Awards: Award of Excellence-Narrative Feature Beste Regie, Bestes Drehbuch für „Die Entbehrlichen“ 2010 Max Ophüls Festival, Saarbrücken: Sonderpreis der Jury für „Die Entbehrlichen“ 2009 São Paulo International Film Festival, Brasilien: Beste Regie für „Die Entbehrlichen“ 2014 Förderpreis Neues Deutsches Kino, Hof
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