Olaf Schubert (* 1974 in Zwickau) ist ein deutscher Fotojournalist und Buchautor. Schwerpunkt seiner fotografischen Arbeit und Autorentätigkeit sind asiatische Länder, wie Tibet, die Mongolei, Vietnam, Laos und Kambodscha.
Leben Schubert machte sein Diplom zum Thema „Identität im kulturellen Kontext am Beispiel Tibets“. Er schreibt und fotografiert für Bücher, Kalender und Journale. Außerdem zeigt er im deutschsprachigen Raum Diareportagen über die von ihm bereisten Länder. Er organisierte auch das „BilderBurg-Festival“, das von 2003 bis 2014 jährlich auf der mittelalterlichen Burg Schönfels in Lichtentanne (Sachsen) stattfand.
Als einer der ersten Fotografen brachte er Bildmaterial aus verschlossenen und unbereisten Gegenden mit nach Europa. In seinen Arbeiten versucht er, vor allem die Kultur und gesellschaftliche Situation anderer Völker begreifbar zu machen.
Schubert initiierte und leitet das Hilfsprojekt Kongpo-Chukla e. V. in Tibet. Dieser Verein förderte u. a. den Wiederaufbau von vier Schulen in der abgelegenen Region Kongpo in Osttibet, die in den regenreichen Jahren 1999 und 2000 durch Hochwasser zerstört wurden, und die medizinische Betreuung in abgelegenen tibetischen Provinzen.
2003 wurde er mit dem 11. Frankfurter „Weitsichtpreis für sozial engagierte Fotografen und Journalisten“ ausgezeichnet. (Archivlink)
2024 dreht das MDR-Biwak-Team um Thorsten Kutschke zusammen mit Olaf Schubert eine fünfteilige Mongoleireportage, die 2025 im MDR-Fernsehen ausgestrahlt wurde.
Schubert lebt in Dresden.
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