Hans Scholl (* 14. November 1942 in Heidelberg) ist ein deutscher Astronom und Mitentdecker zahlreicher irregulärer Monde der Planeten Saturn und Uranus.
Leben Scholl war am Astronomischen Rechen-Institut in Heidelberg und am Observatoire de la Côte d’Azur in Nizza tätig. In den Jahren 1999 und 2000 war er Mitglied von drei verschiedenen Astronomen-Teams (Gladman et al., Holman et al. und Kavelaars et al.), die die folgenden irregulären Monde entdeckten: die Saturnmonde XIX Ymir, XX Paaliaq, XXI Tarvos, XXII Ijiraq, XXIII Suttungr, XXIV Kiviuq, XXV Mundilfari, XXVI Albiorix, XXVII Skathi, XXVIII Erriapus, XXIX Siarnaq und XXX Thrymr sowie die Uranusmonde XVIII Prospero, XIX Setebos und XX Stephano.
Trivia Nach ihm wurde der Asteroid (2959) Scholl benannt.
Einzelnachweise
Kategorie:Astronom (20. Jahrhundert) Kategorie:Astronom (21. Jahrhundert) Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1942 Kategorie:Mann