Reinhard Hanauer (* vor 1468 in Babenhausen Schannat, S. 101. ; † 1529 Schannat, S. 101. ) war ein außerehelicher Sohn des Grafen Philipp I., des Älteren, von Hanau-Lichtenberg. Die Identität der Mutter ist nicht überliefert.
1512 wirkte er bei der Errichtung der Vormundschaft für Philipp II. von Hanau-Münzenberg mit.Staatsarchiv Marburg, Bestand 81. Regierung Hanau, A 50,1, Bl. 14 v. 23. Februar 1512. Er entstammte wohl einer nachehelichen Verbindung seines Vaters, dessen Ehefrau, Anna von Lichtenberg, 1472 verstorben war.
1468–1511 ist Reinhard Hanauer als Pfarrer von Ober-Roden nachgewiesen. Er war Propst zu Neuweiler und bei seinem Tod 1529 (auch) Domherr in Worms.
Literatur Reinhard Dietrich: Hanauer Bastarde. In: Neues Magazin für Hanauische Geschichte (Mitteilungen des Hanauer Geschichtsvereins 1844 e.V.) 2015, S. 25–34 (26). Helmut Hinkel: Pfarrer und Seelsorge im Aschaffenburger Raum. Die Landkapitel Montat und Rodgau 1550 - 1650 = Veröffentlichungen des Geschichts- und Kunstvereins Aschaffenburg 17. Aschaffenburg 1980, S. 273. Johann Friedrich Schannat: Historia Episcopatus Wormatiensis, Bd. 1. Franz Varrentrap, Frankfurt am Main 1734. Ernst Julius Zimmermann: Hanau Stadt und Land. 3. Auflage, Hanau 1919, ND 1978, S. 672.
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