Zebecke ist eine ungarische Gemeinde im Kreis Lenti im Komitat Zala. Der Ort mit einer Fläche von 4,45 km² hat 58 Einwohner (Stand 2011).A Magyar Köztársaság helységnévkönyve 2011. január (MS Excel; 1,7 MB) bei Központi statisztikai hivatal

Geografische Lage Zebecke liegt ungefähr 12 Kilometer nordöstlich der Kreisstadt Lenti. Nachbargemeinden sind Csertalakos, Mikekarácsonyfa, Ortaháza und Kissziget.

Geschichte Der Ort wurde erstmals 1328 unter dem Namen Zebuske erwähnt und war ehemals von dichtem Wald umgeben. In den Türkenkriegen fanden einige Schlachten im Raum von Zebecke statt. Darum sind in das Wappen des Dorfes die Hand mit dem Schwert und das Baumsymbol aufgenommen worden.

Das „Geographisch-Historische Lexikon von Ungarn“ (1786) beschreibt den Ort als „Dorf im Salader Kom[itat] 3 M[eilen] von Egerßeg, im größern Bezirk Kapornak. Lebt vom Feldbau, ist Fürst Eßterhasich und Ludwich Erdödisch“.

Im Jahr 1907 gab es in der damaligen Kleingemeinde 54 Häuser und 301 Einwohner auf einer Fläche von 747 Katastraljochen. Sie gehörte zu dieser Zeit zum Bezirk Nova im Komitat Zala.Zebeczke. In: A Magyar Korona Országainak helységnévtára 1907. Budapest 1907, S. 1160.

Die Zahl der Einwohner sinkt seit 1990 ständig. Es gibt nur noch wenige Kinder unter 18 Jahren und viele der Gebäude sind leer stehende Häuser. Im Ort gibt es weder einen Laden noch eine Gaststätte.

Der Bürgermeister arbeitet ehrenamtlich und es besteht eine Verwaltungsgemeinschaft mit der Gemeinde Csömödér. Der Gemeinderat (Selbstverwaltung) von Zebecke besteht neben dem Bürgermeister noch aus zwei gewählten Abgeordneten.

Sehenswürdigkeiten Römisch-katholische Kirche Kármel-hegyi Boldogasszony misézőhely mit separatem Glockenturm Varga-Steinkreuz, erschaffen 1912

Verkehr Durch Zebecke verläuft die Landstraße Nr. 7547. Es bestehen Busverbindungen nach Csömödér sowie über Nova nach Lenti. Der nächstgelegene Bahnhof befindet sich drei Kilometer südlich in Ortaháza.

Weblinks Zebecke község címere ()

Einzelnachweise

Kategorie:Ort im Komitat Zala Kategorie:Ort im Einzugsgebiet Kerka