Gottfried Ungerböck, auch Ungerboeck, (* 15. März 1940 in Wien) ist ein österreichischer Nachrichtentechniker und Erfinder der Trellis-Codierung.
Leben Ungerböck studierte an der Technischen Universität Wien Elektrotechnik mit Schwerpunkt Nachrichtentechnik. Nach dem Studium begann er für IBM Österreich zu arbeiten. 1967 wechselte er ans IBM Zurich Research Laboratory und nahm ein Doktoratsstudium an der ETH Zürich auf, wo er 1970 promoviert wurde (Nichtlineare Entzerrung binärer Signale in Gauss’schem Rauschen).
Seine Schwerpunkte in der Forschung am IBM Zurich Research Laboratory waren Digitale Signalverarbeitung, Übertragungs- und Informationstheorie. Sein wesentlicher Beitrag auf diesen Gebieten war die Trellis-Codierung.
Ungerböck ist seit 1998 für Broadcom als Technischer Direktor des Bereichs „“ tätig und lebt in Langnau am Albis in der Schweiz.
Auszeichnungen (Auswahl) 1984: IBM Fellow 1993: Ehrendoktorat der Technischen Universität Wien. Abgerufen am 26. März 2015. 1993: IEEE Koji Kobayashi Computers and Communications Award 1994: IEEE Fellow, Richard-W.-Hamming-Medaille 1996: Marconi-Preis 1997: Australia Prize 2017: Claude E. Shannon Award
Werke Gottfried Ungerböck: Transistornetzgeräte, Staatsprüfungsarbeit ausgeführt am Institut für Nachrichtentechnik der Technischen Hochschule Wien, März 1964.
Weblinks
Oral-History:Gottfried Ungerboeck
Einzelnachweise
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