Diese Liste von Obelisken enthält Obelisken mit ihrem Namen, dem Aufstellungsjahr, dem Standort, der Widmung und der Höhe. Die Ordnung erfolgt nach Ländern und Orten (heutiger Standort).

Ägypten Assuan Unvollendeter Obelisk Heliopolis Kairo Al Andalus (Zamalek) Flughafen Kairo-International Luxor/Karnak Luxor-Tempel (links der ersten Säule, Ramses II. gewidmet) Karnak-Tempel (rechts der ersten Säule, Sethos II. gewidmet) dto. (rechts zwischen der 3. und 4. Säule, Thutmosis I. gewidmet) dto. (links zwischen der 4. und 5. Säule, Hatschepsut gewidmet) Museum Luxor, Ramses III. gewidmet (überdacht)

Argentinien Buenos Aires: Obelisk von Buenos Aires

Äthiopien Addis Abeba: Yekatit-12-Denkmal, 1944 errichtet, 1955 mit Bronzeskulpturen versehen, 28 m hoch Aksum: Obelisk von Aksum, geraubt von Italien durch Mussolini, Rückgabe und Wiedererrichtung am alten Ort in Aksum am 4. September 2008.

Australien 100px|mini|Hyde Park Obelisk in Sydney Sydney Hyde Park Obelisk, 1857 errichtet, 22 m hoch, diente als Kanalisationsschacht und ist heute ein Denkmal im Hyde Park.

Deutschland

Aachen: Lousberg-Obelisk auf dem Lousberg Bad Pyrmont: Aus drei Sandsteinblöcken zusammengefügter Obelisk auf hohem Sockel, der sich zum stark ausgeprägten Pyramidendach hin verjüngt. Wegesäule an der Chaussee von Pyrmont zur hannoverschen Grenze, erbaut zwischen 1763 und 1783. Die bis heute erhaltene Aufschrift „FF“ erinnert an Friedrich Fürst Waldeck und Pyrmont, den Bauherrn der Serpentinen. Bad Salzuflen: Rudolph-Brandes-Obelisk Bad Segeberg: Rantzau-Obelisk, mit der Aufstellung durch Heinrich Rantzau im Jahre 1590 das früheste Beispiel für die Errichtung eines Obelisken während der Renaissance in Deutschland. Das zu Ehren des Dänenkönigs Friedrichs II. errichtete Monument war ursprünglich 16,5 Meter hoch, nach Beschädigung 1784 heute noch ca. 6 Meter.

100px|mini|Der Segeberger Obelisk auf einer Darstellung von Peter Lindenberg

Berlin: Städtischer Friedhof Altglienicke: Mahnmal für Opfer des Ersten Weltkrieges Bergen-Belsen: Friedhof auf dem historischen Lagergelände des damaligen KZ Bergen-Belsen Bonn, Obelisk in der Marktfontaine, 1777 Braunschweig: Obelisk auf dem Löwenwall (ehemals Monumentplatz), 1823, 22 m Höhe Bremen: Linnaeus-Obelisk im Park von Höpkensruh Buchenwald: Ehemals ein Holz-Obelisk im KZ Buchenwald, heute an seiner Stelle eine Metallplatte Darmstadt: Alice-Obelisk (vor der St. Ludwigskirche), 1902 Dessau-Roßlau: Ortsteil Waldersee, Obelisk als Kirchturm auf der Jonitzer Kirche (St.-Bartholomäi) Dresden: Auf dem Heidefriedhof (Dresden) gegenüber der Feierhalle für die Internationalen Föderation der Widerstandskämpfer (Fédération Internationale des Résistants (FIR)) Aussichtspunkt an der Collenbuschstraße auf dem Weißen Hirsch mit Sandsteinobelisk von 1861 (Koordinaten: 51°3'41"N 13°48'56"E) Erfurt: Erthal-Obelisk auf dem Domplatz Frankfurt-Bockenheim: Obelisk am Brunnen des Kurfürstenplatzes (Koordinaten: 50.120917, 8.642526), 1913, 10 m Höhe Glaubitz: Zwei Obeliske als Markierungen des Geländes der Truppenschau von 1730 von König August der Starke, genannt auch das Zeithainer Lustlager. Zwei weitere zugehörige Obeliske stehen bei Zeithain und Streumen. Halde Hoheward (bei Herten), Edelstahl-Obelisk als Sonnenuhr, 8,50 m Höhe Hanau: Ehrensäule Hannover-Marienwerder, Obelisk auf dem Glockenberg im Hinüberschen Garten, 15 m Höhe Karlsruhe: Obelisk (Verfassungssäule) aus rotem Sandstein errichtet 1826 auf dem Rondellplatz südlich der Karlsruher Pyramide zum Gedenken an die Badische Verfassung von 1818. 100px|mini|Obelisk des Titus Sextius Africanus (München) am alten Standort Kassel: Obelisk (Olu Oguibe), 2017, 16,20 m Höhe Koblenz: Clemensbrunnen, 1791 als Denkmal für die Anlage der ersten Koblenzer Wasserleitung errichtet Denkmal für die Gefallenen des Feldzugs von 1866 auf der Höhe des rechten Rheinufers zur Erinnerung an die Gefallenen des preußischen VIII. Armeekorps im Deutsch-Österreichischen Krieg Kössern: Zwei Obelisken innerhalb des Boskett auf dem Areal des Rittergut Kösserns. Erbaut 1717 von Wolff Dietrich von Erdmannsdorff (laut Inschrift); Höhe: 6,00 mObelisken kehren an historischen Ort in Kössern zurück In: lvz.de Landshut: In der Mitte des Bismarckplatzes als Kriegerdenkmal für die im Krieg gegen Frankreich 1870 und 1871 gefallenen Angehörigen der Garnison und der Stadt Landshut, 1872 Leipzig: KZ-Außenlager Leipzig-Thekla: Obelisk zur Erinnerung an die Opfer des Massakers von Abtnaundorf (Lager Theklaer Straße/Heiterblickstraße in Abtnaundorf) Mendebrunnen: Brunnenanlage, in der Mitte ein Obelisk, gestiftet von Marianne Pauline Mende zur Verschönerung eines Platzes im Zentrum von Leipzig, 1883 errichtet Franz Dominic Grassi Grabmonument: Obelisk auf dem Alten Johannisfriedhof, Leipziger Kaufmann, der der Stadt durch sein Vermögen die Errichtung zahlreicher Baudenkmäler ermöglichte Monarchenhügel: Denkmal in Form eines schwarzen Obelisken, das an die Völkerschlacht bei Leipzig erinnert, moderne Darstellung Plato-Dolz-Denkmal: dreiseitiger Obelisk aus rotem Granit, 1892 errichtet zur Erinnerung an die ersten Direktoren der Ratsfreischule, Dittrichring/Einmündung Ratsfreischule Eisenbahndenkmal: Obelisk aus Rochlitzer Porphyr, errichtet 1878 am Promenadenring zu Ehren der ersten deutschen Ferneisenbahn Prager Brücke: 4 Obelisken aus Sandstein, Prager Straße Nähe Völkerschlachtdenkmal Mägdesprung: Fürst-Friedrich-Albrecht-Denkmal, 1812 (2012 rekonstruiert), 16,40 m Höhe München: Obelisk auf dem Karolinenplatz, den 30.000 bayerischen Gefallenen des Vaterländischen Krieges gewidmet, 1833 gestaltet von Leo von Klenze, Gesamthöhe: 29 Meter, Verkleidet mit aus ehemaligen Kanonen hergestellten Bronzeplatten 150px|mini|Der Obelisk auf dem Karolinenplatz in München Obelisk des Titus Sextius Africanus im Staatlichen Museum Ägyptischer Kunst, Mittelteil um 50 n. Chr., der einzige antike Obelisk in Deutschland, Höhe: 5,50 Meter Justizpalast: Auf dem Dach (Lenbachplatz-Fassade)

Obelisk zu Ehren des Prinzregenten Luitpold im Luitpoldpark, 1911, 17 Meter Höhe Münster: Edelstahl-Obelisk im Garten an der Clemenskirche, 8 m Höhe Ohrdruf: Obelisk als Gedenkstätte auf einem Massengrab für 5.000 sowjetische und jugoslawische Kriegsgefangene (Höhe „Hühnernest“ des Truppenübungsplatzes) Potsdam: Alter Markt: Mauerkern mit rötlicher Marmorbekleidung, verziert mit Sphingen, errichtet 1753–1755 nach Entwurf G. W. v. Knobelsdorffs. Die Bildnismedaillons der Hohenzollernherrscher beim Wiederaufbau 1979 ersetzt durch Porträts Potsdamer Baumeister Breite Straße/Lindenstraße: Sandstein mit hieroglyphenartigen Zeichen, Rest des 1945 weitgehend zerstörten, ursprünglich von zwei Obelisken flankierten Neustädter Tores. 1753 nach Entwurf von Knobelsdorff erbaut, 1980 restauriert und an die heutige Stelle versetzt Obeliskportal: Zugang zum Park Sanssouci am östlichen Ende der Hauptallee, entworfen 1747 von Knobelsdorff. Der 1748 außerhalb des Parks an der Schopenhauerstraße erbaute Obelisk aus Sandstein ist mit hieroglyphenartigen Zeichen geschmückt Neuer Garten Potsdam: Marmorobelisk von 1793/94 nach Entwurf von Carl Gotthard Langhans mit Reliefs der vier Jahreszeiten vor dem Südflügel des Marmorpalais Rheinsberg: Obelisk als Denkmal für preußische Teilnehmer am Siebenjährigen Krieg, erbaut in den 1790er Jahren Ronnenberg: Amtmann-Reinecke-Denkmal, 1850 Luther-Denkmal, 1883 Schloß Holte-Stukenbrock: Stammlager VI K (326): Obelisk auf dem Ehrenfriedhof sowjetischer Kriegstoter Streumen: Obelisk als Markierung des Geländes der Truppenschau von 1730 von König August der Starke, genannt auch das Zeithainer Lustlager. Drei weitere zugehörige Obeliske stehen bei Zeithain und Glaubitz. Valley: Obelisk am Kasperlbach im Gemeindeteil Mühlthal, erinnert an der Bau der Wasserversorgung Münchens aus dem Mangfalltal Weimar, Obelisk (Belvedere Weimar), 1822/23 Wiesbaden: Waterloodenkmal auf dem Luisenplatz, 1865 Worms: Ludwigsdenkmal, 1895, 24,30 m Höhe Würzburg: Der Obeliskenbrunnen im Zentrum des Unteren Marktplatzes, geplant und erbaut 1802 von Johann Andreas Gärtneralt=Der Obelisk bei Zeithain|mini|255x255px|Der Obelisk bei Zeithain diente 1730 als Orientierung für die Parade beim Zeithainer Lustlager Zeithain: Obelisk als Markierung des Geländes der Truppenschau von 1730 von König August der Starke, genannt auch das Zeithainer Lustlager. Drei weitere zugehörige Obeliske stehen bei Glaubitz und Streumen.

Frankreich Paris: Obelisk von Luxor auf dem Place de la Concorde Arles: Place de la République, 23 m

mini|120px|Cleopatra’s Needle (London)

Großbritannien London: Cleopatra’s Needle beim Victoria Embankment, Höhe 20,78 m, Thutmosis III. gewidmet, aus Heliopolis, 1450 v. Chr. erbaut (ältestes Monument Londons) Kingston Lacy: Obelisk von Philae, Höhe 6,70 m, 2. Jahrhundert v. Chr. Britisches Museum: Schwarzer Obelisk Universität zu Durham (überdacht), Amenophis II. gewidmet Zerbrochener Obelisk, London Britisches Museum, aus Nimrud

Israel Obelisk für 1948 gefallene Ägypter, Aschdod Caesarea-Obelisk, 12 m

Italien Rom: siehe Liste der Obelisken in Rom Urbino: Piazza del Rinascimento Florenz: Giardino di Boboli (hinter dem Palazzo Pitti) Catania (Sizilien): Piazza del Duomo Triest: Obelisk von Opicina

Kamerun Douala: Südobelisk, 2007 als Kunst im öffentlichen Raum errichtet, 8,75 m hoch

Lettland Riga: Rigaer Märtyrerstein, eingeweiht am 22. Mai 1920 auf dem Großen Friedhof neben der Neuen Kapelle, gewidmet den 1918 und 1919 von Bolschewiki getöteten evangelischen Pastoren, etwa 2,20 m hoch

Norwegen Nordkap: Die Oscarsäule zu ehren König Oskar II, der das Nordkap 1873 besuchte.

Österreich Klagenfurt: Kardinalplatz:Datei:Kardinalplatz, Klagenfurt.JPG Wien: Schlosspark Schönbrunn, siehe Obeliskbrunnen Universitätsring, siehe Liebenberg-Denkmal Europaplatz, siehe Hesser-Denkmal 21. Bezirk, Überfuhrstraße 17, siehe O’Brien-Denkmal Neuwaldegg, zwei Obelisken, siehe Schwarzenbergpark Mariahilfer Gürtel, siehe Leuchtobelisk Eisenstadt: Schlosspark Esterházy

Polen Denkmal der Union von Lublin Schwedensäule (Racławice Śląskie) Warschau: Igła Kleopatry Königin Luise-Obelisk in Ołdrzychowice Kłodzkie, ehemals Ullersdorf (1800–1802)

Russland 100px|mini|Krasnodar Krasnodar: Kubankosaken-Obelisk Sankt Petersburg: Obelisk „Heldenstadt Leningrad“

Schweiz Affoltern am Albis: Freiheitsdenkmal (1876) Jakob-Dubs-Denkmal (1880) Basel: Obeliskenbrunnen 100px|mini|Unabhängigkeitsdenkmal in Bellinzona Bellinzona: Unabhängigkeitsdenkmal (1903), 13,50 m hoch Bern: Kreuzgassbrunnen (1778/79) Waisenhausplatzbrunnen (1841) Obelisken auf der Kornhausbrücke (1898) Frenkendorf: Hülften-Denkmal (1836) Locarno: Pioda-Denkmal (1897) Lugano: Unabhängigkeitsdenkmal (1898), 14 m hoch Mendrisio-Capolago: Tipografia-Elvetica-Denkmal (1911), 7,20 m hoch Olten: Quaidenkmal (1905) Winterthur: Brunnen am Lindengutpark (1876) Zürich: zwei Obeliskbrunnen an der Kilchbergstrasse (1896 und 1904)

Singapur Singapur: Dalhousie am Empress Place (1850)

Syrien Assur-bel-kalas in Nordsyrien (broken obelisk)

Tschechien Prag: Mrákotíner Monolith Kulturlandschaft Lednice-Valtice (UNESCO-Welterbe), Park des Schlosses Lednice: Obelisk von Lednice

mini|hochkant|Obelisk in Kiew Türkei Istanbul: Theodosius-Obelisk

Ukraine Kiew: Der 43 Meter hohe Obelisk zu Ehren der Stadt Kiew trägt seinen Namen aufgrund des 1965 an die Stadt Kiew verliehenen Titels als „Heldenstadt“. Im Jahr 1985, am 40. Jahrestages des Sieges im „Großen Vaterländischen Krieg“, wurde er auf dem Siegesplatz aufgestellt. Seine Spitze krönt ein goldener Sowjetstern. Stara Nekrassiwka: Der Obelisk wurde in den Jahren 1852–1855 über dem südlichsten geodätischen Messpunkt des Weltkulturerbes Struve-Bogen errichtet.

Vereinigte Staaten New York City Cleopatra’s Needle im Central Park