mini|Evgenia Rubinova (2003) Evgenia Rubinova (* 1977 in Taschkent) ist eine deutsche Pianistin.
Leben Aufgewachsen ist sie in Taschkent (Usbekistan). Bereits mit zwölf Jahren gewann sie den Russischen Internationalen Klavierwettbewerb. Später schloss sie die Gnessin-Musikhochschule und Akademie mit Auszeichnung ab. Sie besuchte Meisterkurse mit Pianisten wie Vladimir Krainev und Alexei Ljubimow, konzertierte mit verschiedenen Symphonieorchestern und gab Klavierabende in den großen Konzertsälen in Moskau, St. Petersburg, Minsk, Nowosibirsk und Taschkent.
Evgenia Rubinova zog später nach Frankfurt am Main um und studierte ab 2000 an der Musikhochschule Frankfurt in der Meisterklasse des russisch-amerikanischen Professors Lev Natochenny. Heute lehrt sie als Professorin am Leopold-Mozart-Zentrum in Augsburg Klavier.DozentInnen. Leopold-Mozart-Zentrum.
2003 gewann sie die Silbermedaille beim Internationalen Klavierwettbewerb in Leeds. Sie musizierte mit international bekannten Klangkörpern wie dem London Philharmonic Orchestra, Hallé Orchestra Manchester, Wiener Kammerorchester, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Gürzenich-Orchester Köln und den Münchner Symphonikern und wurde zu Festivals wie dem Rheingau Musik Festival, Klavierfestival Ruhr, Ludwigsburger Festspielen und dem Kissinger Sommer eingeladen. Ihre Kammermusikpartner sind Albrecht Mayer (Oboe), Sophie Dervaux (Fagott) und Annelien van Wauwe (Klarinette) u. a.
Seit 2006 hat sie zahlreiche CDs veröffentlicht.
Auszeichnungen Erster Preis beim Russischen Internationalen Klavierwettbewerb 2002: Siegerin beim DAAD-Wettbewerb Siegerin bei mehreren Wettbewerben in Italien, darunter der Klavierwettbewerb Cittá di Cantù und der Internationale Pianowettbewerb Concorso Casagrande in Terni in Umbrien Drei Mal in Folge gewann sie den „Meranofest Solo Recital Award“ in Meran 2003: Silbermedaille beim Internationalen Klavierwettbewerb in Leeds
Diskografie 2006: Debüt-CD bei EMI mit Fantasien von Schumann, Chopin und Brahms 2007: Ein deutsches Requiem für 2 Klaviere von Brahms (bei EMI), zusammen mit José Gallardo und dem Choir of King’s College (Cambridge) unter Leitung von Stephen Cleobury 2007: Peter Tschaikovsky: Klavierkonzert Nr. 1 b-moll op. 23 bei GO Live – Gürzenich-Orchester Live (sinfoniekonzert03 – 0708), zusammen mit dem Gürzenich–Orchester Köln unter Leitung von John Axelrod 2012: Sergej Rachmaninoff: Evgenia Rubinova Rachmaninoff, Moments musicaux op. 16, Sonate No. 2, Liebesleid, Liebesfreud (bei CAvi-music) 2013: Sergej Prokofieff: Evgenia Rubinova Prokofieff, Piano Pieces opp. 12 & 96, Sarkasms op. 17, Sonata No. 4, Scheherazade Fantasy (bei CAvi-music) 2014: Ludwig van Beethoven: Klaviersonaten opp. 106 („Hammerklaviersonate“) & 109 – Live-Einspielung vom Pianisten–Festival Böblingen (telos music) 2018: Ludwig van Beethoven: The Last Rose Of Summer – 6 variierte Themen op. 105; Allegretto c-moll WoO 53; Sonate F-Fur op. 54; Bagatellen op. 126; Klavierstück h-moll WoO 61; Adelaide, 6 Geistliche Lieder (arr.: Franz Liszt) (telos music 234) 2024: Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Tschaikowsky's Testament – Tschaikowskys letztes vollständiges Werk für Klavier als Gesamteinspielung der 18 Stücke op. 72. Genuin classics, GEN 24880
Weblinks Website von Evgenia Rubinova Porträt. Youtube. YouTube: Tschaikowsky Piano concerto No. 1, Leeds 2003. Youtube.
Einzelnachweise
Kategorie:Klassischer Pianist Kategorie:Hochschullehrer (Leopold-Mozart-Zentrum) Kategorie:Musiker (Augsburg) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1977 Kategorie:Frau