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Bei der Naturbahnrodel-Weltmeisterschaft werden seit 1979 die Weltmeister im Naturbahnrodeln in den Disziplinen Einsitzer Herren, Einsitzer Damen und Doppelsitzer ermittelt. Im Doppelsitzer sind beide Geschlechter startberechtigt, jedoch nehmen fast ausschließlich Herren an dieser Disziplin teil. Im Jahr 2001 wurde erstmals ein Mannschaftswettbewerb veranstaltet, der seit 2005 regelmäßig ausgetragen wird. Er besteht aus jeweils einem Einsitzerrennen der Damen und Herren sowie einem Doppelsitzerrennen. Ab der Saison 2020/21 wird der Teambewerb nur mehr mit der Besetzung eine Dame und ein Herr ausgetragen. Organisiert werden die Weltmeisterschaften vom Internationalen Rennrodelverband (FIL). Bislang gab es nur Medaillengewinner aus vier verschiedenen Verbänden: Österreich, Italien, Russland (und zuvor der Sowjetunion/GUS) sowie Polen. Bei den Einsitzern der Männer gingen bislang alle vergebenen Medaillen ausschließlich an Starter aus Österreich und Italien.

Austragungsorte 1979: Inzing, Österreich 1980: Passeier, Italien 1982: Feld am See, Österreich 1984: Kreuth, Deutschland 1986: Fénis-Aosta, Italien 1988: Montreux, Schweiz (ausgefallen wegen schlechter Witterung) 1990: Gsies, Italien 1992: Bad Goisern, Österreich 1994: Gsies, Italien 1996: Oberperfuss, Österreich 1998: Rautavaara, Finnland 2000: Olang, Italien 2001: Stein an der Enns, Österreich 2003: Železniki, Slowenien 2005: Latsch, Italien 2007: Grande Prairie, Kanada 2009: Passeier, Italien 2011: Umhausen, Österreich 2013: Deutschnofen, Italien 2015: Sankt Sebastian (Gemeinde Mariazell), Österreich 2017: Vatra Dornei, Rumänien 2019: Latzfons, Italien 2021: Umhausen, Österreich 2023: Deutschnofen, Italien 2025: Kühtai, Österreich

Ergebnisse

Weblinks Ergebnisse ab der Saison 2005/2006 auf der Website der FIL Ergebnisse der Saisonen 1998/1999 bis 2004/2005 auf der Website der FIL

Literatur Harald Steyrer, Herbert Wurzer, Egon Theiner: 50 Jahre FIL 1957–2007. Die Historie des Internationalen Rennrodelverbandes in drei Bänden. Band II, Egoth Verlag, Wien 2007, ISBN 978-3-902480-46-0, S. 285–302.