Echopraxie (von griech. ηχώπράξις echoprâxis: aus ηχώ echo ‚Nachhall‘, ‚Echo‘ und πράξις prâxis ‚Tat‘, ‚Handlung‘, ‚Verrichtung‘) ist ein neurologisch-psychiatrisches Symptom, wie es beispielsweise beim Tourette-Syndrom vorkommt. Echopraxie äußert sich im zwanghaften automatischen Nachahmen und Wiederholen von vorgezeigten Handlungen und Bewegungen. Echopraxie kann auch bei DemenzFord (1970) zitiert bei Kirsten Müller-Vahl: Tourette-Syndrom und andere Tic-Erkrankungen im Kindes- und Erwachsenenalter. MWV, 2010, ISBN 978-3-941-46815-3, S. 54 ()., Katatonie, Autismus, Bewusstseinsstörung und Aphasie auftreten und kann auch Frühsymptom einer Schizophrenie bei Heranwachsenden sein.Christian Eggers: Schizophrenia in childhood and adolescence: Symptomatology, clinical course, etiological and therapeutic aspects. In: Z Ärztl Fortbild Qualitätssich. 2002, 96, S. 567–577. PMID 12474307.M. Ferrara u. a.: Frontal lobe syndrome or adolescent-onset schizophrenia? A case report. In: Acta Psychiatr Scand. 2006, 114, S. 375–357. PMID 17022798.
Siehe auch Echolalie Kopropraxie
Einzelnachweise
Weblinks
Kategorie:Psychopathologisches Symptom