mini|Motorraum mit Tank und Kühler Der Stoewer V 5 ist ein Kleinwagen, den die Automobilfirma Stoewer 1931 herausbrachte. Die Weltwirtschaftskrise veranlasste die Firma, kleinere und erschwinglichere Fahrzeuge herauszubringen. Die neuen Wagen hatten Frontantrieb und Schwingachsen. Damit waren sie die ersten deutschen Serienwagen mit dieser Auslegung (noch vor dem DKW F 1).

Die Vorderräder hingen an unteren Querlenkern und waren mit einer Querblattfeder gefedert. Die Hinterräder waren ebenso aufgehängt. Das Fahrzeug hatte einen Vierzylinder-V-Motor (V4-„Seitenventiler“) mit 1,2 Litern Hubraum als Frontmotor eingebaut, der 25 PS entwickelte und über ein 3-Gang-Getriebe die Vorderräder antrieb.

Der Normalausführung wurde noch ein Sportmodell zur Seite gestellt, dessen Motor 30 PS leistete.

Bis 1932 entstanden insgesamt 2.100 Exemplare.

Da sich der V4-Motor nicht bewährt hatte, ersetzte bereits 1932 der Stoewer R 140 mit 1,4-Liter-Vierzylinder-Reihenmotor die Modelle mit V4-Motor.

Technische Daten TypV 5V 5 SportBauzeitraum1931–19321931–1932AufbautenL2, Cb2Cb2, R2Motor4 Zyl. V 4 Takt4 Zyl. V 4 TaktVentilestehend (sv)stehend (sv)Bohrung × Hub68 mm × 82 mm68 mm × 82 mmHubraum (cm³)11881188Leistung (PS)2530Leistung (kW)18,422Verbrauch9 l / 100 km9 l / 100 kmHöchstgeschwindigkeit80 km/h100 km/hLeergewicht830 kgZul. Gesamtgewicht1230 kgElektrik6 Volt6 VoltLänge3500 mm3700 mmBreite1540 mm1765 mmHöhe1600 mm1400 mmRadstand2500 mm2500 mmSpur vorne / hinten1250 mm / 1250 mm1250 mm / 1250 mmWendekreis12 m12 m L2 = 2-türige Limousine Cb2 = 2-türiges Cabriolet R2 = 2-türiger Roadster

Quellen Werner Oswald: Deutsche Autos 1920–1945. 10. Auflage. Motorbuch Verlag, Stuttgart 1996. ISBN 3-87943-519-7

V5 Kategorie:Roadster Kategorie:Limousine Kategorie:Cabriolet