Der Menzelpreis war ein Preis für deutsche Illustratoren. Er wurde um 1900 durch die Berliner Illustrirte Zeitung für die beste Zeichnung des Jahres, die in der Berliner Illustrirten Zeitung erschienen war, vergeben.
Benannt wurde der mit 3.000 MarkZeitschrift für Bücherfreunde, Band 3, Teil 2, S. 333, Leipzig 1912 dotierte Preis vermutlich nach Adolph Menzel, einem Berliner Maler und Zeichner. Begründer des Preises war Carl Schnebel, für die Berliner Illustrirte Zeitung Hauptschriftleiter (Chefredakteur) und Pressezeichner. 1911 bestand die Jury des Preises aus Max Liebermann, Arthur Kampf, Franz Kruse, Carl Schnebel und Georg Hermann.Zeitschrift für Bücherfreunde, Band 3, Teil 2, S. 333, Leipzig 1912
Der Menzelpreis ist nicht zu verwechseln mit dem Adolph-Menzel-Preis der Berliner Königlichen Akademie der Künste, der an deutsche Maler vergeben wurde.
Preisträger 1896: August von Brandis 1910: Fritz Koch-Gotha In: Köpenicker Seniorenzeitung 1910: Heinrich Zille 1911 Max LiebertZeitschrift für Bücherfreunde, Band 3, Teil 2, S. 333, Leipzig 1912 1913: Ernst Schaumann
Einzelnachweise
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