Maicón (bürgerlich Maicón Thiago Pereira de Souza; * 14. September 1985 in Rio de Janeiro) ist ein ehemaliger brasilianischer Fußballspieler.
Karriere Der 184 cm große und 87 kg schwere offensive Mittelfeldspieler begann seine Profikarriere 2003 bei Madureira EC, einem brasilianischen Drittligisten aus Rio de Janeiro. Von 2004 bis 2005 war Maicon beim Fluminense FC aktiv. Im Januar 2006 kehrte er zu Madureira EC zurück und wurde anschließend im September 2006 an Bangu AC und von Oktober bis Dezember 2006 an Botafogo FR, wo er zu fünf Einsätzen kam, ausgeliehen. Im Januar 2007 kehrte er zu seinem Heimatverein Madureira EC zurück.
Zu Beginn der Saison 2007/08 wechselte Maicón für etwa 600.000 Euro zum deutschen Bundesligisten MSV Duisburg, wo er einen Vierjahresvertrag erhielt. Am 1. September 2007, als er erstmals in der Bundesliga in der Startelf stand, schoss Maicón gegen Arminia Bielefeld sein erstes Bundesligator für den MSV Duisburg; es blieb aber in 20 Einsätzen sein einziger Treffer. Am Ende der Saison stiegen die Zebras wieder in die 2. Bundesliga ab. Obwohl er in seinen Einsätzen für den MSV meist mit Spielwitz und Ideen zu gefallen wusste, konnte er sich weder unter Ex-Trainer Rudi Bommer noch unter seinem Nachfolger Peter Neururer, der eine auf Sicherheit angelegte Doppelsechs-Variante bevorzugte, dauerhaft in die Startformation spielen und kam daher nur zu acht weiteren Einsätzen in der Saison 2008/09, in denen er zwei Treffer erzielte.
Deshalb wurde er im September 2009 für ein Jahr an den brasilianischen Zweitligisten Figueirense FC ausgeliehen. Dort war er wieder ein Teil der Stammelf und konnte überzeugen, sodass er im Sommer 2010 fest verpflichtet wurde. Am Ende des Jahres konnte er mit dem Verein in die Série A aufsteigen. Die Série A 2011 schloss der Klub als siebter ab. Zur Folgesaison 2012 wechselte Maicón zum Ligakonkurrenten und Top-Klub FC São Paulo, wo er auch ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft wurde. In dem Jahr gewann der Spieler mit dem Klub die Copa Sudamericana 2012. Im Zuge des Turniers bestritt er fünf Spiele und erzielte ein Tor. Nach Austragung der Staatsmeisterschaft von São Paulo 2015 verließ Maicón den Klub wieder. Er ging auf Leihbasis zum Konkurrenten in der Série A 2015 den Grêmio FBPA. Hier konnte er sich schnell etablieren und wurde zur Saison 2016 fest von Grêmio übernommen.Wechsel zu Grêmio, Bericht auf globo.com vom 21. Dezember 2015, Seite auf Portugiesisch, abgerufen am 21. September 2026 Mit dem Klub kamen wieder Erfolge für Maicón, so z. B. in den Folgejahren den Copa do Brasil und die Copa Libertadores. Ein besonderes Highlight war die Teilnahme an der FIFA-Klub-Weltmeisterschaft 2017. Hier erreichte der Klub am 16. Dezember 2017 das Finale gegen Real Madrid. In diesem unterlag man 0:1 durch ein Tor von Cristiano Ronaldo in der 53. Minute. Maicón selbst wurde in der Partie in der 84. Minute für Michel eingewechselt.
Zur Saison 2022 wechselte Maicón zum Clube de Regatas Brasil. Hier beendete er im September seine aktive Laufbahn.Karriereende, Bericht auf jornaldocomercio.com vom 14. September 2022, Seite auf Portugiesisch, abgerufen am 21. September 2026
Erfolge Fluminense Taça Rio: 2005 Staatsmeisterschaft von Rio de Janeiro: 2005
Madureira Taça Rio: 2006
São Paulo Copa Sudamericana: 2012 Eusébio Cup: 2013
Grêmio Copa do Brasil: 2016 Copa Libertadores: 2017 Recopa Sudamericana: 2018 Staatsmeisterschaft von Rio Grande do Sul: 2018, 2019, 2020, 2021
CRB Staatsmeisterschaft von Alagoas: 2022
Weblinks von der ehemaligen Datenbank von Playerhistory.com (englisch)
Einzelnachweise
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