Mesmay ist eine französische Gemeinde mit Einwohnern (Stand: ) im Département Doubs in der Region Bourgogne-Franche-Comté.

Geographie Mesmay liegt auf Meereshöhe, südlich von Quingey, etwa 24 Kilometer südwestlich der Stadt Besançon (Luftlinie). Das Dorf erstreckt sich im westlichen Jura, am westlichen Rand eines Beckens der Loue zwischen den Höhen des Chataillon im Westen und des Bois du Landet im Osten.

Die Fläche des km² großen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt des westlichen französischen Juras. Begrenzt wird das Gebiet im Osten durch die Loue. Sie fließt hier nach Süden durch ein breites Becken, das von den äußersten Höhenzügen des Juras umrahmt wird. Vom Flusslauf erstreckt sich das Gemeindeareal westwärts über die flache Talaue bis auf den angrenzenden, überwiegend bewaldeten Höhenrücken von Chataillon und Bois du Peu. Mit 436 m wird hier die höchste Erhebung von Mesmay erreicht. Dieser Höhenzug zieht sich von Quingey südwärts bis zum Durchbruch der Loue bei Rennes-sur-Loue.

Nachbargemeinden von Mesmay sind Lombard im Norden, Brères im Osten, Chay im Süden sowie Liesle im Westen.

Sehenswürdigkeiten mini|links|Kirche Sainte-Madeleine Die Dorfkirche Sainte-Madeleine in Mesmay wurde im 18. Jahrhundert an der Stelle einer mittelalterlichen Kapelle neu erbaut. Im Ortskern sind verschiedene Bauernhäuser im charakteristischen Stil der Franche-Comté aus dem 17. bis 19. Jahrhundert erhalten.

Bevölkerung Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2005 2016Einwohner 63 73 55 63 76 71 67 72 Quellen: Cassini und INSEE

Mit Einwohnern (Stand ) gehört Mesmay zu den kleinsten Gemeinden des Départements Doubs. Nachdem die Einwohnerzahl in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts markant abgenommen hatte (1881 wurden noch 159 Personen gezählt), wurden seit Beginn der 1960er Jahre nur noch relativ geringe Schwankungen verzeichnet.

Wirtschaft und Infrastruktur Mesmay war bis weit ins 20. Jahrhundert hinein ein vorwiegend durch die Landwirtschaft (Ackerbau, Obstbau und Viehzucht) geprägtes Dorf. Noch heute leben die Bewohner zur Hauptsache von der Tätigkeit im ersten Sektor. Außerhalb des primären Sektors gibt es fast keine Arbeitsplätze im Dorf. Einige Erwerbstätige sind auch Wegpendler, die in den umliegenden größeren Ortschaften ihrer Arbeit nachgehen.

Die Ortschaft liegt abseits der größeren Durchgangsstraßen. Die Hauptzufahrt erfolgt von der Hauptstraße N83 (Besançon – Lons-le-Saunier) via Brères. Eine weitere Straßenverbindung besteht mit Lombard.

Literatur Le Patrimoine des Communes du Doubs. Band 2, Flohic Editions, Paris 2001, ISBN 2-84234-087-6, S. 1058–1060.

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