Maglód [] ist eine ungarische Stadt im Kreis Vecsés im Komitat Pest.
Geografische Lage Maglód liegt ungefähr 25 Kilometer südöstlich des Zentrums der ungarischen Hauptstadt Budapest und 8 Kilometer nordöstlich der Kreisstadt Vecsés. Nachbargemeinden sind Ecser, Gyömrő und Pécel.
Geschichte Erstmals wurde der Ort im Jahre 1352 urkundlich erwähnt. Während der Türkenkriege und des Rákóczi-Freiheitskampfes wurde die Ortschaft verwüstet und danach von slowakischen Leibeigenen wieder besiedelt. In Maglód haben sich die Eltern des größten ungarischen Nationaldichters Sándor Petőfi kennengelernt. Im Jahr 1913 gab es in der damaligen Großgemeinde 511 Häuser und 3302 Einwohner auf einer Fläche von 3931 Katastraljochen. Sie gehörte zu dieser Zeit zum Bezirk Monor im Komitat Pest-Pilis-Solt-Kiskun. Maglód hat am 1. Juli 2007 den Stadttitel bekommen. Die Einwohnerzahl hat sich im vorigen Jahrzehnt fast verdoppelt. Die meisten Einwohner arbeiten in Budapest.
Städtepartnerschaften Es bestehen folgende Städtepartnerschaften: Bene, Ukraine Dlhá Ves, Slowakei Lueta, Rumänien Mýtne Ludany, Slowakei
Sehenswürdigkeiten Árpád-Büste, erschaffen von Katalin M. Gémes Evangelische Kirche, erbaut 1775–1779 István-Bubik-Reliefgedenktafel 1956er-Denkmal Reformierte Kirche Römisch-katholische Kirche Rózsafüzér Királynője, erbaut 1936 im neobarocken Stil Sándor-Petőfi-Büste, erschaffen 1948 von Dezső Győri Trianon-Denkmal Weltkriegsdenkmal (I. világháborús emlékmű)
Verkehr Die Hauptstraße Nr. 31 und die Budapester Ringautobahn M0 verlaufen direkt am Rande der Stadt. Mit Budapest ist Maglód durch Eisenbahn- und Busverkehr eng verbunden. Mit dem Zug kann der Budapester Ostbahnhof in 30 Minuten erreicht werden.
Einzelnachweise
Weblinks
Kategorie:Ort im Komitat Pest