alternativtext=Viola vor einer verwitterten Holzwand. Sie hat dunkles Haar, das zu zwei Knoten gebunden ist und einen dünnen Pony. Sie lächelt und blickt zur Seite. Ihr Oberteil hat dünne Träger und ein helles Muster. Die Holzwand im Hintergrund ist blaugrün und zeigt Abnutzungsspuren.|mini|Viola von der Burg (2015) Viola von der Burg (* 17. Mai 1965 in Furth) ist eine deutsche Schauspielerin.

Leben Viola von der Burg absolvierte den Meisterabschluss als Herrenschneiderin.

Nach ihrer Anstellung bei „Max Dietl“ Hautes Couture in München war sie auf dem Weg, Kostüm- und Bühnenbildnerin zu werden. Ihren eigentlichen Wunsch, Schauspielerin zu werden, verwirklichte sie im Alter von 26 Jahren von 1991 bis 1994 auf der Schauspielschule von Ruth von Zerboni und erhielt Privatunterricht bei Rudolf Noelte, Regine Lutz und Thomas Holtzmann., abgerufen am 26. Februar 2026 Seit 2003 ist sie Ensemble-Mitglied am Schauspiel Frankfurt.

2009 wechselte sie an das Schauspielhaus Zürich und war als „Mrs. Peachum“ in der Dreigroschenoper unter der Regie von Niklaus Helbling zu sehen. In ihren Anfängen spielte sie an zahlreichen Münchener Theatern – u. a. im Metropoltheater, Staatstheater am Gärtnerplatz in The Rake’s Progress von Igor Strawinsky, an der Bayerischen Staatsoper in Kanon für geschlossene Gesellschaft unter der Regie von Ruedi Häusermann, am Bayerisches Staatsschauspiel sowie an den Städtischen Bühnen Regensburg (als Minna in Minna von Barnhelm und Olivia in Was ihr wollt). Von 2002 bis 2003 war sie Mitglied im Ensemble der „Münchner Lach- und Schießgesellschaft“., abgerufen am 26. Februar 2026

Am Schauspielfrankfurt stand sie von 2006 bis 2008 im Stück Hexenjagd als Ann Putnam auf der Bühne, von 2007 bis 2008 spielte sie die Rolle der Claudia im Stück Emilia Galotti. In der Trinitateskirche in Köln spielte sie von 2007 bis 2010 die Viola im Stück Körperchen, Körperchen an der Wand. An der Kammeroper München war sie von 2013 bis 2014 als Queen im Stück Falstaff zu sehen. Von 2014 bis 2016 spielte sie im Stück Bauch Beine Po die Rolle der Clorinda am Stadttheater Schaffhausen. 2014 spielte sie den „Don Quijote“ bei den Bad Hersfelder Festspielen.

Von 2019 bis 2025 las sie in der Kapella Sollertia in St. Stephan die Bachkantate. An der Kammeroper München spielte sie von 2019 bis 2021 in Das Gespenst von Canterville Mrs.Umney. Am Staatstheater Cottbus hatte sie 2024 die Hauptrolle im Stück Recital for Cathy. 2025 stand sie auf der Bühne des Pathos Theater München im Schauspiel Der trojanische Krieg.

Im Fernsehen sah man Viola von der Burg u. a. in Peter Gersinas Vienna in Marcus H. Rosenmüllers Perlmutterfarbe in Die Vampirschwestern unter der Regie von Thomas Groß und drehte mit Emir Kusturica den Kurzfilm Magic Bus.

Filmografie 1997: Magic Bus 1998: Supersingle 2001: Sind denn alle netten Männer schwul 2002: Vienna 2003: Das bisschen Haushalt 2005–2007: Alles außer Sex (Fernsehserie, 15 Folgen) 2009: Die Perlmutterfarbe 2010: Ein Haus voller Töchter (Fernsehserie, Folge Ein Mann geht seinen Weg) 2014: München 7 (Fernsehserie, Folge Die zwölfte Frau) 2014: Die zwölfte Frau 2016: Hubert ohne Staller (Fernsehserie, Folge Amors tödlicher Pfeil) 2018: Sauerkrautkoma 2026: Steckerlfischfiasko als Ballettlehrerin

Weblinks

Viola von der Burg persönliche Webseite

Einzelnachweise

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