Hardcore Superstar ist eine schwedische Hardrock- und Sleazerock-Band aus Göteborg. Sie wurde 1997 gegründet und hatte seitdem in Schweden zahlreiche Hitsingles.

Bandgeschichte Kurz nach ihrer Gründung im Herbst 1997 bekam sie ihren ersten Plattenvertrag bei Gain Records, die das Debütalbum It’s Only Rock’n’Roll, vorerst nur auf dem schwedischen Markt, veröffentlichten.

Dieses Debüt öffnete der Band die Türen beim Label Music For Nations, wo sie einen Vertrag für ihr internationales Debüt Bad Sneakers and a Piña Colada (Der Titel stammt von einem Lied von Steely Dan, aus deren Album „Katy Lied“). Nachdem das Video zu Liberation für einen schwedischen Grammis nominiert wurde, brach die Gruppe zu ihrer ersten Europa- und Japantournee auf. Im Jahr 2005 veröffentlichten Hardcore Superstar ihr gleichnamiges Album Hardcore Superstar und erhielten ein sehr großes Medienecho. Weltweite Tourneen folgten.

2007 folgte das nächste sehr erfolgreiche Album unter dem Titel Dreaming in a Casket, welches den Erfolgstrend der Band fortsetzte. Hardcore Superstar gehörten damit erneut zum Kreis der Grammis-Nominierten. Unter anderem spielte die Truppe dann Support-Konzerte für Motörhead. Mit ihren letzten beiden Alben leitete die Band eine Richtung ein, die ihr nach dem als durchwachsen betrachteten Album „No Regrets“ eher wenige Menschen zugetraut hätten. Der Klang wurde erheblich härter und die Texte geradliniger.

Gegen Ende Januar 2008 verließ der Gitarrist Thomas Silver die Band, wurde aber durch Vic Zino ersetzt. Anfang Juni 2009 veröffentlichten Hardcore Superstar ihr nunmehr siebtes Studioalbum „Beg for It“, diesmal unter dem deutschen Label Nuclear Blast. Die vorab erschienene gleichnamige Single errang in Schweden Goldstatus.

Im Februar 2024 verkündete die Band auf Facebook den Ausstieg von Magnus "Adde" Andreasson, welcher neue Herausforderungen verfolgen will. Er wird zwischenzeitlich durch Johan Reivén für anstehende Auftritte ersetzt.

Stil mini|Hardcore Superstar in Göteborg (2010) Obwohl Hardcore Superstar hauptsächlich Sleazerock spielt, variiert ihr Stil von Album zu Album. So veröffentlichten sie auch immer wieder Cover-Lieder von klassischen Hardrock-Bands wie The Who, Hanoi Rocks, Alice Cooper, INXS oder The Troublemakers.

Diskografie

Alben

Singles

Weitere Singles 1998: Hello/Goodbye 2002: Mother’s Love 2005: We Don’t Celebrate Sundays 2006: My Good Reputation 2007: Bag on Your Head 2010: Moonshine 2013: Above the Law 2013: One More Minute 2014: Glue 2015: Don’t Mean Shit 2015: Touch the Sky 2017: Have Mercy on Me 2018: Bring the House Down 2021: Dreams in Red

Weblinks

Offizielle Seite

Quellen

Kategorie:Sleaze-Rock-Band Kategorie:Schwedische Band Kategorie:Hard-Rock-Band