miniatur|Rampenwinkel mini|Rampe im Unimog-Museum in Kuppenheim, befahren von einem Unimog

Als Rampenwinkel eines mehrachsigen Fahrzeugs bezeichnet man die maximale Neigung (Winkel) einer schiefen Ebene („Rampe“), deren Kante am Übergang zur oberhalb befindlichen Ebene von einem Fahrzeug mit niedriger Geschwindigkeit noch überfahren kann, ohne auf der Rampenkante aufzusetzen. Hierbei wird von einer nicht abgerundeten Kante ausgegangen.

In der ist der Rampenwinkel wie folgt definiert:

Der Rampenwinkel ist umso größer, je geringer der Radstand und desto höher die Bodenfreiheit ist.

Da der Radstand an einem Fahrzeug in der Regel nicht verändert werden kann, kommen zur Erhöhung des Rampenwinkels die Höherlegung der Karosserie oder die Montage von Reifen mit größerem Durchmesser in Betracht. Wie bei fast allen solchen und ähnlichen Maßnahmen zur Erhöhung der Geländegängigkeit verändern diese jedoch die Fahrdynamik des Fahrzeugs. So lassen beide genannten Varianten den Fahrzeugschwerpunkt nach oben wandern und ändern die Fahrwerksgeometrie, wodurch sich etwa das Bremsverhalten und vor allem die Eigenschaften bei Kurvenfahrt erheblich verändern können.

Berechnung

Der maximale Rampenwinkel r in Grad kann mit

approximiert werden, wobei z die Bodenfreiheit und w den Radstand darstellt.

Weitere Maße

Böschungswinkel Steigfähigkeit

Einzelnachweise

Kategorie:Fahrwerkstechnik