Unter Embolia cutis medicamentosa (Synonym: Nicolau-Syndrom, auch livedo-linke dermatitis) versteht man ein sogenanntes Arzneimittel-Syndrom, das infolge einer intramuskulären Injektion auftreten kann.Lorenzo Ceroni, Klaus Garbe, Dieter Metze, Heinz Kutzner Helmut Kerl (Hrsg.): Histopathologie der Haut. 2. Auflage. Springer Verlag, Berlin 2003, ISBN 978-3-662-45132-8, S. 226

Ursache ist eine versehentliche Injektion einer meist kristalloiden Substanz in eine Arterie. Dadurch kommt es zu einer Embolie im betroffenen Blutgefäß und infolgedessen zu einer verminderten Blutversorgung (Ischämie) der Haut im Bereich der Injektionsstelle. Durch diese längerfristige Unterversorgung stirbt die betroffene Stelle lokal ab (Nekrose).Embolia cutis medicamentosa. In: Altenkämpers Enzyklopädie (online), Springer Verlag, 2017

Einzelnachweise

Kategorie:Vaskulopathie Kategorie:Hautkrankheit