Ernst-Georg Hüper genannt Egon Hüpero. V.: Region Hannover ohne Ronnenberg?!, Artikel in der Zeitschrift Unser Ronnenberg der SPD-Ronnenberg, Ausgabe Sommer 2021, S. 4; PDF-Dokument (* 20. Mai 1926 in Empelde; † 24. Januar 1993 ebenda) war ein deutscher Journalist, Kommunalpolitiker und niedersächsischer Landtagsabgeordnetero. V.: Hüper, Ernst-Georg in der Datenbank Niedersächsische Personen (Neueingabe erforderlich) der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek in der Version vom 19. Juli 2006, zuletzt abgerufen am 15. November 2021 der SPD.
Leben und Beruf Nach dem Besuch der Volks- und Handelsschule absolvierte Hüper eine Ausbildung zum Schriftsetzer. Anschließend leistete er Wehrdienst und nahm als Offizier am Zweiten Weltkrieg teil. Nach dem Kriegsende arbeitete er zunächst als Verlagsangestellter und war danach als Redakteur bei der Hannoverschen Presse tätig. In den 1970er und 1980er Jahren fungierte er als Hauptgeschäftsführer der Niedersächsischen Bädergesellschaft mbH (NBG). Darüber hinaus war er Geschäftsführer der Nordsee-Spielbanken Norderney/Borkum sowie Geschäftsführer der Nordseeklinik Norderney.
Partei Hüper trat im Jahr 1948 in die SPD ein. Er war langjähriger Vorsitzender der Jungsozialisten sowie Mitglied des SPD-Unterbezirksvorstandes, des Bezirksbeirates sowie des Landesausschusses.
Ab den späten 1950er Jahren wirkte Hüper vielfach gemeinsam mit dem späteren Ronnenberger Bürgermeister Paul Wenig in der Kommunalpolitik.Carsten Fricke, Kerstin Siegmund: Nachrichten / Empelde / Paul Wenig bleibt ein Vorbild; auf der Website der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 2. August 2015
Abgeordneter Hüper war seit 1956 Ratsmitglied der Stadt Ronnenberg und war zeitweise Bürgermeister. Er wurde im Jahr 1961 in den Kreistag des Kreises Hannover gewählt. Dem Niedersächsischen Landtag gehörte er in der fünften bis achten Legislaturperiode von 1963 bis 1978 an. Er war vom 18. Juni 1970 bis zum 20. Juni 1978 stellvertretender Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion.
Öffentliche Ämter Hüper war zeitweise Bürgermeister der Stadt Ronnenberg.
Ehrungen Großes Verdienstkreuz zum Niedersächsischen Verdienstorden, 1978 Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland Ernst-Georg-Hüper-Straße in Ronnenberg
Literatur
Barbara Simon: Abgeordnete in Niedersachsen 1946–1994. Biographisches Handbuch. Hrsg. vom Präsidenten des Niedersächsischen Landtages. Niedersächsischer Landtag, Hannover 1996, S. 177.
Einzelnachweise
Kategorie:Schriftsetzer Kategorie:Landtagsabgeordneter (Niedersachsen) Huper Kategorie:Träger des Großen Verdienstkreuzes des Niedersächsischen Verdienstordens Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande Kategorie:SPD-Mitglied Kategorie:Person (Norderney) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1926 Kategorie:Gestorben 1993 Kategorie:Mann