Nagaokakyō (, -shi) ist eine japanische Stadt im Süden der Präfektur Kyōto.
Geschichte Von 784 bis 794 befand sich auf dem heutigen Stadtgebiet, sowie der Nachbarstadt Mukō und dem Kyōtoer Stadtbezirk Nishikyō-ku die Hauptstadt Japans Nagaoka-kyō. Aufgrund der kurzen Lebzeit wurde sie später für eine „Phantomhauptstadt“ gehalten, bis zu den Ausgrabungen des Oberschullehrers Shuichi Nakayama () im Jahre 1954.
Am 1. Oktober 1949 wurde die Gemeinde Nagaoka (, -chō) aus der Vereinigung der drei Dörfer Shinkōtari (, -mura), Kaiinji (, -mura) und Otokuni (, -mura) des Landkreises Otokuni gegründet.
Am 1. Oktober 1972 wurde die Chō Nagaoka zur Shi ernannt. Da es aber bereits eine Shi Nagaoka gab, benannte sich die Gemeinde in Nagaokakyō um.
Sehenswürdigkeiten Jōkoku-ji Nagaoka Tenman-gū
Verkehr Straße: Nationalstraße 171 Zug: JR Kyōto-Linie: nach Kyōto und Osaka Hankyū Kyōto-Hauptlinie
Angrenzende Städte und Gemeinden Präfektur Kyōto Kyōto Mukō Ōyamazaki Präfektur Osaka Shimamoto
Söhne und Töchter der Stadt Akihiro Ienaga (* 1986), Fußballspieler Ayumi Kaihori (* 1986), Fußballspielerin Takashi Usami (* 1992), Fußballspieler Toshikazu Yamanishi (* 1996), Geher
Weblinks
mini|links|Rathaus von Nagaokakyō
Kategorie:Ort in der Präfektur Kyōto