Podaleirios () ist in der griechischen Mythologie einer der heilkundigen Söhne des AsklepiosHomer, Ilias 2,731–732; 11,833–836; Diodor 4,71Iliu persis und Eustathios, Kommentar zu Ilias 11,515 und der Epione oder der Lampetia.

Zusammen mit seinem ebenfalls in der Heilkunde erfahrenen Bruder MachaonHomer, Ilias 2,729–733. nahm er, dem Ruf der Atriden Agamemnon und Menelaos folgend, mit 30 thessalischen Schiffen am Zug nach Troja teilNach Hyginus, Fabulae 97 befehligte er zehn, sein Bruder 20 Schiffe. und war dort einer der Ärzte der Griechen, aber auch tapferer Mitkämpfer. Beide hatten auch zu den Bewerbern um Helenas Ehe gehört.Bibliotheke des Apollodor 3,10,8,3 und Hyginus, Fabulae 81

Podaleirios, der den Wahnsinn des Aias an seinen brennenden Augen erkannte,Iliu persis begleitete nach Trojas Zerstörung Kalchas bis zu dessen Tod in Kolophon und ließ sich dann in Karien nieder.Bibliotheke des Apollodor, Epitome 6,2 und 18

Literatur

Ferdinand Peter Moog: Podaleirios. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 1173.

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Einzelnachweise

Kategorie:Person der griechischen Mythologie